Beiträge von Michèl Gehrke, M.A.
Pressesprecher Telefon: 0201 56 305 61
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Welches Cannabis lindert Migräne-Attacken?
Wer an Migräne leidet, weiß, wie wertvoll Maßnahmen zur Prävention und vor allem zur Erleichterung einer akuten Attacke sind. Cannabis gerät für diesen Behandlungszweck zunehmend in den Fokus – zu Recht? Und welche Zusammensetzung trägt am meisten zur Symptomlinderung bei? Eine aktuelle Studie (1) liefert Hinweise.
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Wie wirkungsvoll ist Schröpfen bei Kniearthrose?
Kniearthrose ist eine der verbreitetsten Ursachen für Bewegungseinschränkungen und chronische Schmerzen weltweit, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. (2,3) Als nicht-pharmakologische Therapieoption wird gern das Schröpfen genutzt, u.a. in der Annahme, dass die durch das Ansaugen erhöhte Durchblutung des betroffenen Bereiches den Abbau von Metaboliten fördert. (4-6) Die Wirksamkeit des Schröpfens im Kontext von Kniearthrose wird allerdings aufgrund heterogener Studien und des möglichen Verzerrungsrisikos durchaus diskutiert. (7-9) Ziel der vorliegenden Studie (1) ist es daher, durch Verblindung und Schein-Schröpfen als Kontrolle belastbare Daten zu generieren.
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Naturheilkundliche und integrative Therapie bei kardiovaskulären Erkrankungen
Forschungsprojekt der Initiative "Young Clinician Scientists" erfolgreich abgeschlossen: Projektleiterin und Oberärztin Dr. Wiebke Kohl-Heckl untersuchte Nutzungen, Wirksamkeit und Sicherheit naturheilkundlich-integrativer Ansätze zur Behandlung der arteriellen Hypertonie.
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Lindert schwedische Massage Verstopfungssymptome bei Kindern?
Chronische funktionelle Verstopfung ist bei Kindern keine Seltenheit und die Symptome – darunter Schmerzen im Bauch und beim Abführen, Unwohlsein und Appetitlosigkeit – belasten indirekt auch die Eltern. Konventionell werden Abführmittel oder Stuhlweichmacher eingesetzt, aus dem Bereich der Komplementärmedizin hat die Massage der Bauchgegend einen guten Ruf. Ist dieser begründet? Die vorliegende Studie (1) geht dem auf den Grund.
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Gute Nacht mit Tai Chi?
Chronische Schlafstörungen (auch: Insomnie) betreffen häufig Menschen im mittleren oder fortgeschrittenen Alter (2) und dauern im Schnitt etwa drei Jahre an (3). Neben den offensichtlichen Beschwerden, die damit einhergehen, wird Insomnie auch mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre und mentale Erkrankungen sowie für kognitive Beeinträchtigung assoziiert. (4) Als Erstbehandlung ist in der Regel kognitive Verhaltenstherapie (engl. Cognitive Behavioural Therapy, CBT) vorgesehen (5), allerdings ist es schwer, zeitnah einen Therapieplatz zu bekommen (6-8). Die vorliegende Studie (1) prüft daher, ob Tai Chi eine Alternative zur CBT sein könnte.
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Basilikum: Ein Kraut gegen Depressionen und Angst?
Weltweit leiden mehr als 350 Millionen Menschen an Depressionen (2), wobei in vielen Fällen gleichzeitig Angststörungen assoziiert sind (3). Angststörungen werden chronisch, sofern sie nicht behandelt werden – und leider sind nicht einmal 20% der Betroffenen in adäquater Therapie (4,5). Neben kognitiver Verhaltenstherapie kommen pharmakologisch vor allem Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) zum Einsatz (6), die zwar wirkungsvoll sind, aber auch unerwünschte Begleiterscheinungen wie sexuelle Dysfunktion oder Schlafprobleme verursachen können (7). Der Bedarf an verträglichen pflanzlichen Mitteln ist daher groß. Eine aktuelle Studie aus dem Iran (1) stellt die Wirksamkeit von Basilikum (Ocimum basilicum, auch bekannt als Königskraut) auf den Prüfstand. Denn es gibt bereits Hinweise darauf, dass seine bioaktiven Bestandteile möglicherweise die GABA-Übertragung und den BDNF-Spiegel beeinflussen (8,9).
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Pilotstudie: Thymian-Efeu-Sirup bei mildem COVID-19?
Es ist Grippe-Saison und auch COVID-19 hat wieder (oder noch immer) „Konjunktur“. Ein Mittel aus der Phytotherapie, das traditionell bei Husten und Infektionen der Atemwege eingesetzt wird, ist Thymian-Efeu-Sirup. (2) Seine aktiven Bestandteile wirken auf mehreren Ebenen anti-entzündlich (3-5) und könnten laut präklinischen Daten auch geeignet sein, die Immunantwort gegen SARS-CoV-2 zu modulieren (6). Erste Ergebnisse am Menschen bei milder COVID-19-Erkrankung liefert nun eine explorative Pilotstudie des Fraunhofer Institutes in Frankfurt. (1)
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Akupunktur lindert chronische Rückenschmerzen
Vorübergehende Rückenschmerzen hatte wohl jeder Erwachsene schon einmal, doch werden sie chronisch, können sie das Leben stark einschränken. Das Problem: Sowohl die Häufigkeit von als auch die Belastung durch Schmerzen im unteren Rücken nehmen mit dem Alter zu (2,3) – in den USA leidet beispielsweise ein Drittel der Menschen über 65 Jahre am sog. Chronic Low Back Pain (CLBP) (4), mit Beschwerden, die bereits länger als ein Jahr anhalten (5). Die Standardtherapie sieht Physiotherapie und Schmerzmittel vor, wobei letztere nicht nur Nebenwirkungen verursachen können, sondern vor allem bei älteren Patient*innen auch das Risiko von Wechselwirkungen mit bestehender Medikation (Polypharmazie) erhöhen. (6,7) Die vorliegende Studie (1) fragt, ob zusätzliche Akupunktur die Beschwerden besser lindern kann als die Standardtherapie allein.
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LUTS: Lindert die Kleine Braunelle Symptome bei Männern?
Der Begriff „Lower Urinary Tract Syndroms“ (LUTS), zu Deutsch Symptome des unteren Harntraktes, umfasst verschiedene Miktionsbeschwerden, die die Lebensqualität negativ beeinflussen können. (2) Zu ihnen zählen etwa häufiger oder plötzlicher Harndrang, verzögerte Blasenentleerung oder Nykturie, wobei häufig ältere Männer betroffen sind. (3) Die medikamentöse Behandlung mit α-Adrenozeptor-Antagonisten oder 5α-Reduktase-Hemmern kann unter Umständen Nebenwirkungen wie zu niedrigen Blutdruck, sexuelle Dysfunktion oder retrograde Ejakulation auslösen. (4) Die Suche nach nebenwirkungsärmeren Verfahren rückt pflanzliche Wirkstoffe in den Fokus. Im Tierversuch hat sich die Kleine Braunelle (Prunella vulgaris) bereits als wirksam zur Linderung von LUTS gezeigt. (5,6) Die vorliegende Studie (1) prüft nun die Anwendung beim Menschen.
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Warum wirkt pflanzenbetonte Ernährung positiv auf die Gesundheit?
Für eine pflanzenbetonte Ernährung sprechen mehrere Gründe: ethische, ökologische und natürlich gesundheitsfördernde Aspekte. Doch zum einen gibt es unterschiedliche Definitionen und Ausprägungen einer pflanzenbetonten Ernährung und zum anderen ist noch immer nicht abschließend geklärt, welche Wirkmechanismen den gesundheitsfördernden Effekten im Detail zugrunde liegen. Das Habilitationsprojekt von Dr. med. Maximilian Storz, Universitätsklinikum Freiburg, hat nun einige Forschungslücken geschlossen. Dabei unterteilte es sich in zwei Teilprojekte.
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