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Rubrik: CAM-News

Komplementärmedizin und Onkologie

Krebshilfe und fünf Universitäten starten KOKON: Projektverbund will gesicherte Standards für die Patientenberatung über Komplementärmedizin in der Onkologie bereitstellen.

Das interdizlipinäre Forschungsprojekt "KOKON" (Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie) soll für die Bereiche Onkologie und Komplementärmedizin gesicherte Standards für Information und Beratung bereitstellen. Die deutsche Krebshilfe unterstützt das Projekt mit 2,5 Millionen Euro.

Die Deutsche Krebshilfe will damit in Kooperation mit mehreren Universitätskliniken (siehe Links) Wissen über unkonventionelle Methoden in der Krebstherapie - z.B. Mistel, Homöopathie, Nahrungsergänzungsmittel, Entspannungstechniken oder Vitamine - zusammentragen. Die Laufzeit des Projektes beträgt drei Jahre. 

Suche nach gesicherten Standards

Ziel des Projektes ist es, deutschlandweit für die Komplementärmedizin gesicherte Standards für verlässliche Information und Beratung bereitzustellen.Dazu sollen sich Patienten, Ärzte und Pflegekräfte in Zukunft auf einer Internetplattform und bei einem Beratungsnetzwerk über Komplementärmedizin in der Krebsbehandlung informieren können. 

Patienten fordern integrative Onkologie

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Umfragen zeigen, dass 60 bis 80 Prozent der Betroffenen zusätzlich zu ihrer onkologischen Behandlung den Einsatz naturheilkundlicher Therapien wünschen. Ausschlaggebend für einen Therapieerfolg sind jedoch eine qualifizierte Beratung und ein gezieltes Einsetzen der komplementären Verfahren. Integrative Therapiestrategien können beispielsweise die Nebenwirkungen unter Chemotherapie und Bestrahlung lindern, die körpereigenen Selbstheilungskräfte stärken und die Krankheitsbewältigung unterstützen.

Onkologische Zentren an der Universitätsmedizin Rostock, Universitätsklinik Nürnberg und Hamburg Eppendorf sowie Frankfurt/Main und die Klinik für Tumorbiologie Freiburg sowie die Charite in Berlin sollen zu diesem Zweck ein gemeinsames Beratungsnetzwerk entwicklen.

In Rostock wird das Projekt von Dr. Hans Lampe, Arzt für innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, koordiniert. Sobald genügend Informationen vorliegen, soll eine entsprechende Website eingerichtet werden. Dies könne aber noch etwa zwei Jahre dauern, wird der Sprecher der Universität Rostock zitiert.

Mit dem patientennahen Verbundprojekt "KOKON" kommt die Deutsche Krebshilfe dem Wunsch vieler Krebspatienten entgegen, sich auch mit komplementären Heilmethoden auseinanderzusetzen.

Naturheilverfahren haben in der Krebstherapie ein großes Potential. Sie müssen aber richtig und in Abstimmung mit der konventionellen Onkologie eingesetzt werden.

Eine Informationsplattform mit einer wissenschaftlich fundierten Analyse gängiger Methoden der Komplementärmedizin ist für Patient und Behandelnden gleichermaßen nützlich. Denn mit Hilfe der integrativen Medizin können Ärzte und Patienten den vielfältigen Veränderungen und Bedürfnissen gerecht werden, die die Krebserkrankung mit sich bringt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des KOKON Öffnet externen Link in neuem FensterLink

Karen Schmidt

Karen Schmidt, M.A.
Medizinredakteurin bei Natur und Medizin

Telefon: 0201 56 305 62
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailk.schmidt@naturundmedizin.de


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