KVC-Verlag: Optimierungsstrategien bei Demenz

Rubrik: Neuerscheinungen KVC Verlag

Optimierungsstrategien bei Demenz

Demenz ist derzeit nicht heilbar und die wissenschaftliche Erkenntnislage ist lückenhaft – mit dem Projekt "Optimierungsstrategien bei Demenz" der Carstens-Stiftung konnten einige dieser Lücken geschlossen werden. Der Abschlussband stellt die Ergebnisse der 11 Doktorarbeiten vor, die im Rahmen des Projektes entstanden sind. Diese behandeln die Bereiche Prävention, nicht-pharmakologische Behandlung und Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit Demenz.

Optimierungsstrategien bei Demenz beinhaltet Übersichtsarbeiten, welche die bisher weltweit veröffentlichte Vielzahl von Einzelstudien zu bedeutsamen Fragen zur Demenz bewerten und zu einem Gesamtergebnis zusammenfassen. Die 14 Kapitel des Buches gliedern sich dabei in drei Themenkomplexe auf.

Der erste Teil befasst sich mit Maßnahmen zur primären Prävention der Demenz. Es geht also um die Frage, was der Einzelne tun kann, um sein Erkrankungsrisiko zu reduzieren. Was sind veränderbare Risiko- und Schutzfaktoren? Welche Rolle können Mind-Body-Interventionen spielen und wie sinnvoll ist die Einnahme von Vitamin B?

Im zweiten Teil werden nicht-pharmakologische Therapieverfahren bei Demenz überprüft, denn konventionelle Arzneimittel können die Symptomatik einer Demenz nur begrenzt beeinflussen und bergen das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen. Welchen Beitrag können aber Massage, Aromatherapie oder Mehrkomponenten-Interventionen wie die MAKS-Therapie leisten, und wie wirtschaftlich sind diese Verfahren?

Da Demenzen leider nicht kurativ behandelt werden können, ist es für das Gesundheitswesen und die Gesellschaft von enormer Bedeutung, Versorgungsdefizite zu erkennen und Strategien zu deren Behebung zu entwickeln. Der dritte Teil beinhaltet daher Arbeiten u.a. zur Früherkennung des Abbaus kognitiver Fähigkeiten und zur Unterstützung pflegender Angehöriger mit technologiebasierten Maßnahmen.

Aus dieser Zusammenschau der aktuellen Erkenntnisse zur Prävention, nicht-pharmakologischen Therapie und zu Versorgungsherausforderungen lassen sich evidenzbasierte Schlussfolgerungen auch für die Praxis ableiten. Optimierungsstrategien bei Demenz ist daher gleichermaßen für Wissenschaftler wie Therapeuten interessant, die sich mit der Erkrankung, durch sie verursachte Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten auseinandersetzen möchten.

Die Carstens-Stiftung aus Essen setzt sich seit 1982 für die Erforschung der Komplementärmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie ein. Die laienverständliche Aufbereitung der Forschungsergebnisse erfolgt über den Förderverein Natur und Medizin e.V. in Form von Vorträgen und einer Mitgliederzeitschrift sowie durch themenspezifische Ratgeber, die vom KVC Verlag herausgegeben werden.

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