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CAM-News

Zwei Forschungsarbeiten erhalten den Holzschuh-Preis für Komplementärmedizin 2017

Preisträger sind Friedemann Schad und Dr. Catharina Sadaghiani.

Seit vielen Jahren wird in der Komplementärmedizin intensiv und auf hohem Niveau geforscht. Das konnte die Jury des Holzschuh-Preises bei der diesjährigen Auswertung der eingereichten Arbeiten feststellen. Eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Studien wurde eingereicht. Die beiden besten Arbeiten zeigten sich so gleichwertig, dass sich die Jury zu einer Aufteilung des Preises entschloss.

Carstens-Stiftung: Zwei Forschungsarbeiten erhalten den Holzschuh-Preis für Komplementärmedizin 2017

 

Preisträger Friedemann Schad und seine Arbeitsgruppe werteten Versorgungsdaten für Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskrebs und integrativ-onkologischer Behandlung aus. Die multizentrische Studie zeigt im Ergebnis, dass Patienten, die zusätzlich zur Chemotherapie mit Mistelanwendungen behandelt wurden, im Median 4.8 Monate länger lebten als Patienten, die nur Chemotherapie erhielten.

Carstens-Stiftung: Zwei Forschungsarbeiten erhalten den Holzschuh-Preis für Komplementärmedizin 2017

 

Dr. Catharina Sadaghiani wird für ihre Arbeit zur "Wirksamkeit von Überwärmungsbädern bei Depression" ausgezeichnet. Im Rahmen einer randomisierten, kontrollierten Studie konnte eine signifikante Überlegenheit der Überwärmungsbäder gegenüber einer Scheinbehandlung nachgewiesen werden. Die Wirksamkeit trat bereits nach 2 Wochen bzw. 4 Anwendungen ein.

"Mit der Auszeichnung der beiden Arbeiten wird deutlich", so Priv. Doz. Dr. Dominik Irnich, Vorstand der Hufelandgesellschaft, "dass komplementäre Therapieansätze methodisch sauber erforscht und die Ergebnisse in den Versorgungsalltag umgesetzt werden können." Zugleich wird anhand der Ergebnisse deutlich, dass die komplementären Verfahren die Selbstregulation anregen können und dem Patienten die Möglichkeit geben, sich selbst aktiv in die Behandlung einzubringen.

Um herausragende Forschungsarbeiten bekannter zu machen und zu würdigen, wird jährlich der Holzschuh-Preis für Komplementärmedizin von der Karl und Hilde Holzschuh-Stiftung gestiftet und in Zusammenarbeit mit der Hufelandgesellschaft vergeben.

Mehr zum Preis: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.hufelandgesellschaft.de/holzschuhpreis


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„Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Im Einzelfall sollen sie entscheiden können, welche Methode die beste für den Patienten ist.“

(Veronica Carstens)