Carstens-Stiftung: IGM Bosch verleiht Hans-Walz-Förderpreis für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte

Rubrik: CAM-News

Verleihung des Hans-Walz-Förderpreises für Arbeiten zur Homöopathie­geschichte

Am 22. November 2019 verlieh das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung zum neunten Mal den Hans-Walz-Förderpreis. Der Hans-Walz-Förderpreis für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte wird international ausgelobt. Er dient dem Ziel, die Forschung zur Homöopathiegeschichte außerhalb des Instituts für Geschichte der Medizin zu fördern und herausragende Arbeiten auf diesem Gebiet zu würdigen.

Der mit 1.500 Euro dotierte Preis wurde dieses Jahr an Dr. Ines Winterhagen und damit erstmals für eine pharmaziehistorische Arbeit verliehen. Winterhagen studierte Pharmazie an der Philipps-Universität Marburg und arbeitet seit 2003 als Apothekerin in verschiedenen öffentlichen Apotheken in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, außerdem ist sie Mitglied im Aus- und Weiterbildungsausschuss und der Prüfungskommission der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg.

Die prämierte Dissertation mit dem Titel "Homöopathische Apotheken in Württemberg von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg" wurde an der Technischen Universität Braunschweig betreut. Auf der Basis einer bisher nicht genutzten Rezeptsammlung einer Apotheke in Schwäbisch Hall sowie weiterer Quellen zeichnet Winterhagen die Geschichte homöopathischer Apotheken und ihrer Produkte in Bezug auf Faktoren wie Ärzte, Staat und Laien eindrucksvoll nach.

Finanziert wird der Preis aus Mitteln der Hans-Walz-Stiftung, die seit 1985 als unselbständige Stiftung unter dem Dach der Robert Bosch Stiftung geführt wird.

Auf dem Bild v. l. n. r.: Dr. Bernadette Klapper (Bereichsleiterin, Robert Bosch Stiftung), Prof. Dr. Jürgen Pannek (Laudator), Dr. Ines Winterhagen (Preisträgerin), Prof. Dr. Dr. h. c. Robert Jütte, Dr. Marion Baschin


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(Veronica Carstens)

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