Carstens-Stiftung: Neues aus der Welt der Naturheilkunde und Komplementärmedizin

Rubrik: CAM-News

Therapienotstand in der Pädiatrie – Was kann die Homöopathie leisten?

Frühjahrstagung des DZVhÄ vom 08.-09.03.2019 in Köln. Zertifizierung durch die Ärztekammer Nordhrein.

Unser modernes medizinisches Versorgungswesen lässt nahezu keine Wünsche offen. Unsere Kinder werden sehr gut in Kliniken und Praxen versorgt und dennoch gibt es immer mehr kranke Kinder. Chronische Erkrankungen treten erstmalig bei immer jüngeren Kindern auf, was ist zu tun? Es werden ganzheitliche Ansätze benötigt.

Referentin Dr. Sigrid Kruse ist Fachärztin für Kinderheilkunde und Homöopathin und leitet am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität zu München das Modellprojekt "Homöopathie in der Pädiatrie" (seit 1995). Inzwischen können die kleinen Patienten dort sowohl stationär als auch ambulant homöopathisch behandelt werden. In den vergangenen 18 Jahren hat sich zwischen dem ärztlichen Homöopathieteam und den konventionell arbeitenden Ärzten eine sehr gute Zusammenarbeit entwickelt. Basis der Kooperation ist eine ausreichende Diagnostik und Kenntnis der verschiedenen Krankheitsbilder. Die Homöopathie ist hier, auch dank dem großen Engagement von Frau Dr. Kruse, zu einem Teil der modernen Medizin geworden.


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„Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Im Einzelfall sollen sie entscheiden können, welche Methode die beste für den Patienten ist.“

(Veronica Carstens)