Carstens-Stiftung: Pflanzen helfen bei Angst

Studien kurz und knapp

Pflanzen helfen bei Angst

Passionsblume und Kava-Kava gegen die Angst: Zuviel Angst behindert uns im Alltag und kann für die Betroffenen sehr belastend sein. Pflanzliche Medikamente bieten Hilfe ohne Nebenwirkungen.

Angst zu haben ist normal. Es ist Teil unserer Überlebensstrategie. Zuviel Angst ist jedoch krankhaft und sollte behandelt werden, zum Beispiel mit pflanzlichen Drogen. Amerikanische Wissenschaftler haben kürzlich systematisch zusammengestellt, welche Pflanzenextrakte bei Angststörungen empfohlen werden können. Ihre Schlussfolgerung ist fast euphorisch: „Basierend auf der derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnis scheinen Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Medikamente eine wirksame Methode zur Behandlung von Angststörungen zu sein, ohne ein Risiko auf Nebenwirkungen“.

Unser Kompass Komplementärmedizin (KoKo)

Zu diesem Thema ist im Mitgliederbereich von Natur und Medizin ein Kompass Komplementärmedizin (KoKo) als Download erhältlich. Der KoKo ist ein Mini-Ratgeber, der alle zwei Monate kostenlos und exklusiv für unsere Mitglieder von Natur und Medizin erscheint.

Die Wissenschaftler empfehlen vor allem Extrakte der Passionsblume und des Rauschpfeffers (Kava-Kava), sowie L-Lysin und L-Arginin-haltige Produkte. Die beiden letzteren Aminosäuren kommen vor allem in rohem Fleisch, Kuhmilch und Walnüssen vor.

Nicht empfohlen wird dagegen eine Einzeltherapie mit dem in der Behandlung von Depressionen erfolgreichen Johanniskraut.

Literatur

Lakhan SE, Vieira KF. Nutritional and herbal supplements for anxiety and anxiety-related disorders: systematic review. Nutr J. 2010;9:42. Opens external link in new windowAbstract


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„Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Im Einzelfall sollen sie entscheiden können, welche Methode die beste für den Patienten ist.“

(Veronica Carstens)