CAM-News

Naturheilverfahren und Komplementärmedizin in Geburtshilfe und Neonatologie

Ab Herbst 2017 bietet die Carstens-Stiftung : Natur und Medizin Fortbildungen für Hebammen im Bereich Naturheilkunde und Komplementärmedizin an

In der Auftaktveranstaltung lernen die Teilnehmerinnen das Spektrum der naturheilkundlichen und komplementärmedizinischen Verfahren sowie deren Anwendbarkeit in Schwangerschaft, Geburtshilfe und Nachsorge kennen. Aktuelle Forschungsergebnisse und die praktische Expertise einer seit 20 Jahren in diesem Bereich arbeitenden Gynäkologin werden vermittelt.

Termin: Samstag, 21. Oktober 2017, 10-17 Uhr | Ort: Carstens-Stiftung : Natur und Medizin, Am Deimelsberg 36, 45276 Essen | Anzahl Fortbildungsstunden: 8 | Anerkennung: Gesundheitsamt Essen | Teilnahmegebühr: 95 EUR (75 EUR für Mitglieder von Natur und Medizin e.V.) | Anmeldung: p.koczy@carstens-stiftung.de


Naturheilverfahren und Komplementärmedizin sind aus dem Alltag einer Hebamme nicht mehr wegzudenken. Dank der Spenden und Beiträge der Fördermitglieder von Natur und Medizin e.V., hat die Carstens-Stiftung in den letzten drei Jahrzehnten dazu beigetragen, dass immer mehr dieser Therapien auch wissenschaftlich durchdrungen und bewertet wurden.

Dieses Wissen um die klinische Evidenz und deren Konsequenz für die praktische Arbeit als Hebamme sollen nun im Rahmen einer Fortbildung vermittelt werden. Aus der Carstens-Stiftung referieren die Diplom-Biologinnen Dr. rer. medic. Beate Stock-Schröer und Petra Koczy. Zusätzlich konnte Dr. med. Elsbeth Saucke als Referentin gewonnen werden, die durch ihre Arbeit als Gynäkologin über 20 Jahre praktische Expertise in diesem Bereich verfügt.

Die Fortbildung gliedert sich in drei Blöcke. Zunächst werden die verschiedenen Therapieverfahren auf Basis des Curriculum Naturheilverfahren und Komplementärmedizin charakterisiert und ihre Grundprinzipien erläutert. Indikationen, Kontraindikationen und Anwendungsbeispiele in der Schwangerschaftsbegleitung und Geburtshilfe werden vorgestellt.
Anhand von aktuellen wissenschaftlichen Publikationen lernen die Teilnehmerinnen anschließend die Evidenz der verschiedenen Therapiemethoden selbst einzuschätzen. Hierzu werden methodisch und inhaltlich repräsentative Studien herangezogen.
Das erworbene Wissen aus den beiden ersten Blöcken wird dann zur Anwendung gebracht. In Kleingruppen setzen sich die Teilnehmerinnen intensiver mit einer konkreten Studie auseinander. In einem 5-minütigen Vortrag wird die Studie vorgestellt und ihre Evidenz im Plenum diskutiert.

Referentinnen:

Dr. med. Elsbeth Saucke, Gynäkologin, Weiterbildungsbefugnis (Ärztekammer NRW)
Dr. rer. medic. Beate Stock-Schröer, Diplom-Biologin, Programmleitung Förderung, Lehre und akademischer Nachwuchs der Carstens-Stiftung
Petra Koczy, Diplom-Biologin, Bibliothek | Informationsmanagement der Carstens-Stiftung

Die Carstens-Stiftung : Natur und Medizin aus Essen setzt sich seit 1982 für die Verankerung von Naturheilkunde und Homöopathie in der Medizin ein. Hauptaufgaben sind die Förderung wissenschaftlicher Forschung und des medizinischen Nachwuchses sowie die fundierte Aufklärung über Anwendung und Nutzen der Komplementärmedizin.


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„Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Im Einzelfall sollen sie entscheiden können, welche Methode die beste für den Patienten ist.“

(Veronica Carstens)