Carstens-Stiftung: Homöopathische Arzneimittel in die Rote Liste aufgenommen

Rubrik: CAM-News

Homöopathische Arzneimittel in die Rote Liste aufgenommen

In das Nachschlagewerk wurden nun auch homöopathische Arzneimittel aufgenommen – drei Fragen hierzu an Dr. Markus Wiesenauer.

Was ist und wozu dient die sogenannte Rote Liste?

Die Rote Liste widerspiegelt den deutschen Arzneimittelmarkt und ist das Standard-Nachschlagewerk für Mediziner und Pharmazeuten; es enthält nach Indikationsgruppen gegliedert die Arzneimittel mit allen amtlichen Angaben wie z.B. Indikation, Wechselwirkung, Kontraindikation, Dosierung. Letztlich enthält die Rote Liste sämtliche Daten, die für eine medikamentöse Therapie relevant sind einschließlich Nebenwirkungsmeldungen.

Nun sind Monographien der homöopathischen Therapierichtungen aufgenommen worden – um welche Monographien handelt es sich?

Die Redaktion der Roten Liste hat sich entschieden, die hundert am meisten verwendeten Arzneimittel der homöopathischen Therapierichtung aufzunehmen. Ihre Darstellung folgt dem Ductus der Roten Liste und bedient sich der offiziellen Monographien des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Welche Bedeutung hat die Aufnahme in die Rote Liste für Therapeuten und Patienten?

Aus der Darstellung der stoffbezogenen Anwendungsgebiete von Arzneimitteln der homöopathischen Therapierichtung kann die Evidenz abgeleitet werden; damit wird für Therapeuten und Patienten die Anwendung transparent. Erläuternd ist hinzuzufügen, dass in der Roten Liste nicht nur Einzelmittel sondern auch Kombinationsarzneimittel der homöopathischen Therapierichtung aufgenommen sind.

Dr. med. Markus Wiesenauer

Dr. med. Markus Wiesenauer
Vorstandsmitglied der Carstens-Stiftung

Telefon: 0201 56 305 0
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo@carstens-stiftung.de


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(Veronica Carstens)