Bundeskabinett beschließt DART 2020

Rubrik: CAM-News

Bundeskabinett beschließt DART 2020

Antibiotika-Resistenzen sollen besser erkannt, verhütet und bekämpft werden. Dabei spielt der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung eine große Rolle. Die Carstens-Stiftung hat mit der Homöopathie bereits ab 1996 eine Alternative aufgezeigt.

Das Bundeskabinett hat vor Kurzem die "DART 2020" beschlossen. (1) Dabei handelt es sich um die "Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie", einem gemeinsamen Projekt des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel ist es, Antibiotika-Resistenzen in Deutschland zu erkennen, zu verhüten und besser zu bekämpfen. Erste Konzepte wurden bereits 2008 vorgelegt, 2011 folgte im Rahmen des Projektes eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes, 2013 des Arzneimittelgesetzes. Nun sollen die begonnenen Anstrengungen fortgesetzt und verstärkt werden.

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Hintergrund

Fehler bei Haltung, Fütterung und Betreuung von Nutztieren kann zu deren Erkrankung führen. Diese Erkrankungen sollten als Hinweis auf eine überforderte Anpassungsfähigkeit der Tiere gedeutet werden, die den gestellten Leistungsanforderungen nicht mehr gewachsen sind. Stattdessen wird noch immer viel zu häufig versucht, dieses Defizit durch den verstärkten oder sogar prophylaktischen Einsatz von Antibiotika zu kaschieren. (2) Die Folge: Die Bakterien passen sich an die Wirkstoffe an, können resistent werden und wirken im schlimmsten Fall nicht mehr. Da Tiere und Menschen oft von demselben Krankheitserreger infiziert und mit denselben Antibiotika behandelt werden, weitet sich das Problem aus. Verstärkt wird es noch dadurch, dass auch in der Humanmedizin viel zu häufig Antibiotika eingesetzt werden, obwohl sie gar nicht indiziert sind (3, 4, 5).

Statement des Gesundheitsministers

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erklärt: "Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, drohen die Behandlungsmöglichkeiten in ein Vor-Penicillin-Zeitalter zurückzufallen, mit dramatischen Konsequenzen. Krankheiten, die heute gut heilbar sind, wie etwa eine Blasenentzündung oder auch eine entzündete Operationswunde, können dann zu schweren Gesundheitsschäden führen. […] Nötig sind klare Regeln für den Einsatz von Antibiotika in der Medizin und in der Tierhaltung, aber auch die Forschung und Entwicklung neuer Antibiotika, alternativer Therapiemethoden und Tests zur Schnelldiagnostik muss vorangetrieben werden."

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Potenzial der Komplementärmedizin

Die Carstens-Stiftung hat den Zusammenhang zwischen Antibiotika in der Nutztierhaltung und möglicher Resistenzbildung beim Menschen bereits früh erkannt und mit ihren Projekten zur Homöopathie in der Veterinärmedizin einen Teil einer Lösungsmöglichkeit aufgezei

Literatur

1) Weltweiten Anstieg von Antibiotika-Resistenzen wirksam bekämpfen. Bundeskabinett beschließt Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART 2020). Pressemitteilung des BMG vom 13.05.2015. Öffnet externen Link in neuem FensterAbstract
2) Bekommen Nutztiere zu viele Antibiotika? Öffnet externen Link in neuem FensterAbstract
3) Zu viele Antibiotika für Kinder. Öffnet externen Link in neuem FensterArtikel
4) Immer noch zu viele Antibiotika. Öffnet externen Link in neuem FensterArtikel
5) Achtung Antibiotika: Nicht vorschnell einnehmen. Öffnet externen Link in neuem FensterArtikel

Michèl Gehrke

Michèl Gehrke, M.A.
Pressesprecher

Telefon: 0201 56 305 61
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailm.gehrke@carstens-stiftung.de


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„Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Im Einzelfall sollen sie entscheiden können, welche Methode die beste für den Patienten ist.“

(Veronica Carstens)