Carstens-Stiftung: Rosenwurz macht die Lunge frei

Rubrik: Studien kurz und knapp

Rosenwurz macht die Lunge frei

Pflanzlicher Extrakt als Therapieoption bei COPD: In einer Studie konnte ein Rosenwurz-Extrakt die Entzündungswerte bei Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) verbessern.

In asiatischen Gebirgsregionen wie im Himalaya erfreut sich die gekerbte Rosenwurz (Rhodiola crenulata) bereits großer Beliebtheit bei Bewohnern und Freizeit-Bergsteigern, um die Symptome der Höhenkrankheit in den Griff zu bekommen.

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Im Rahmen einer Doppelblindstudie untersuchten chinesische Wissenschaftler nun die antientzündlichen Effekte dieser Rosenwurz-Unterart. Über einen Zeitraum von drei Monaten erhielten die unter der chronischen Lungenerkrankung leidenden Patienten entweder eine tägliche Dosis von 500 mg des Rosenwurz-Extrakts oder aber die gleiche Menge eines Placebo-Medikaments.

Bei Studienende stellten die Forscher einen deutlichen Anstieg der für das Immunsystem wichtige T-Helferzellen fest, während unspezifische Entzündungsparameter wie das C-reaktive Protein gesenkt werden konnten. Auch in den Tests zur Messung von Lungen- und Atemvolumen schnitten die Patienten in der Rosenwurz-Gruppe besser ab als jene, die das Placebo-Mittel erhielten.

Einschätzung:

Die vorliegenden Ergebnisse deuten auf ein immunstimulierendes Potenzial der Rosenwurz-Unterart hin, das für die Behandlung der COPD von Bedeutung sein könnte, zumal sich der verwendete Extrakt in der Studie als nebenwirkungsarm erwies. Zur Klärung des Wirkmechanismus sind jedoch weitere Studien notwendig.

Literatur

Chen S-P, Liu RH, Lu T-M, Wei JC-C, Wu T-C, Tsai W-Y, Tsai C-H, Yang C-C. Complementary usage of Rhodiola crenulata (L.) in chronic obstructive pulmonary disease patients. The Effects on cytokines and T cells. Phytother Res 2014; epub ahead of print Opens external link in new windowAbstract


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(Veronica Carstens)

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