Carstens-Stiftung: Verändert Vitamin E-Einnahme das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden?

Rubrik: Studien kurz und knapp

Hirnblutungen durch Vitamin E?

Verändert die Vitamin E-Einnahme das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden?

Wer Vitamin E einnimmt, der tut das auch in der Hoffnung, etwas Gutes für seine Gefäße zu tun und so beispielsweise Arteriosklerose oder einem Herzinfarkt vorzubeugen. Schon frühere Studien haben gezeigt, dass diese Hoffnung weitgehend unberechtigt ist, dass sich die Gesamtsterblichkeit sogar leicht erhöht. Forscher von der renommierten Harvard-Universität haben sich die weltweit verfügbaren Daten nun noch einmal genauer angesehen.

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In ihrer Studie fassen sie die Erkenntnisse aus neun placebokontrollierten, randomisierten Therapiestudien unter dem Gesichtspunkt zusammen, ob eine Vitamin E-Einnahme das Risiko verändert, einen Schlaganfall zu erleiden. Ihre Antwort ist ein klares Ja und Nein. Es zeigte sich nämlich, dass das Gesamtrisiko für einen Schlaganfall nicht verändert ist, dass aber das Risiko für ischämische Schlaganfälle, also Hirninfarkte infolge einer Minderdurchblutung, um 10 Prozent zurückgeht. Erkauft wird sich dieser positive Effekt dadurch, dass das Risiko für hämorrhagische Schlaganfälle, also Hirnblutungen, um etwa 20 Prozent steigt.Da hämorrhagische Schlaganfälle oft schwerere Folgen haben als ischämische, raten die Forscher von einer unreflektierten Nahrungsergänzung mit Vitamin E ab.

Literatur

1) Schürks M, Glynn RJ, Rist PM, Tzourio C, Kurth T. Effects of vitamin E on stroke subtypes: meta-analysis of randomised controlled trials. BMJ 2010; 341:c5702. Öffnet externen Link in neuem FensterAbstract


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