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 Wirkungen von hochpotenziertem Belladonna
am isolierten RattendarmDie geplanten Versuche beinhalten die Überprüfung von Versuchsergebnissen der Arbeitsgruppe Prof. Dr. Karen Nieber, Leipzig. Die Arbeitsgruppe stellte mittels Untersuchungen in einem in-vitro-Modell fest, dass homöopathische Belladonnaverdünnungen signifikante Effekte auf die Kontraktilität der glatten Muskulatur des Fundus/Corpus und des lleums der Ratte ausüben.
Die gewählten Belladonnaverdünnungen hatten keinen Einfluss auf die Kontraktionen der genannten Präparate glatter Muskelzellen, die durch Histamin oder Erhöhung der Kaliumkonzentration ausgelöst wurden. Eine Beeinflussung der durch Acetylcholin (Ach) bzw. durch Substanz P (SP) ausgelösten Kontraktionen wurde aber nachgewiesen. D6 verursachte eine Erhöhung der Kontraktionen, D18 war ohne Wirkung. Hochpotenzen (D60, D100) hemmten die Ach- und SP-induzierten Kontraktionen.
Es ist wegen der grundsätzlichen Bedeutung dieser Ergebnisse eine Überprüfung
in der Weise vorgesehen, dass die Versuche der Publikation F. Schmidt,
W.S. Süß und K. Nieber (Biologische Medizin 2004, Heft 1, S. 32-37) in
gleicher Weise wiederholt werden. Es ist sicherlich in diesem Zusammenhang
von Interesse, dass - wenn auch in ganz anderen Testsystemen - Effekte
homöopathischer Verdünnungen (Histamin) auf die Aktivität basophiler Granulocyten
beobachtet wurden (Belon et al., 2004). Eine Reproduzierung der Versuche
Schmidt et al. (2004) ist daher dringend wünschenswert.
Die Versuche beginnen im April 2005, unterstützt durch eine Förderung
der Carstens-Stiftung.
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