30.08.2013

Prof. Claudia Witt an Universität Zürich berufen

Großer Erfolg für die Carstens-Stiftung
Mit jährlich 200.000 Euro realisierte die Stiftung von 2008 bis 2013 an der Berliner Charité eine Stiftungsprofessur für Komplementärmedizin, die mit Claudia Witt besetzt wurde. Die Professur wurde nach dem Förderzeitraum von der Charité übernommen. Das Besondere: Die Förderung war als Centergrant angelegt, das vor allem die Besoldung der Professorin und wissenschaftlicher Mitarbeitender abdeckte. Dieses Konzept hatte zwei Vorteile: Zum einen ermöglichte es Claudia Witt und ihrem Team einen hohen Freiraum in der Forschung und die Einwerbung zusätzlicher Drittmittel. Zum anderen garantierte es größtmögliche Unabhängigkeit und Neutralität in Bezug auf die Forschungsergebnisse.

Nachhaltiges Förderkonzept: Spitzenforschung zur Komplementärmedizin
Die Stiftungsprofessur war eng in das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité eingebunden. Mit einem hochprofessionellen und interdisziplinären Team aus u.a. Experten der Medizin, Psychologie, Biologie, qualitativen und quantitativen Forschung und Statistik lagen die Forschungsschwerpunkte von Claudia Witt in der Akupunktur, Mind-Body-Medizin und Homöopathie, v.a. bei chronischem Schmerz, in der Geriatrie und Onkologie. Die gesamte Bandbreite an Versorgungsforschung, klinischen und experimentellen Studien kam hierbei zum Einsatz. Zusätzlich lag ein Schwerpunkt auf der Ausbildung und Qualifizierung von wissenschaftlichem Nachwuchs.

Der Ruf nach Zürich unterstreicht die hohe Qualität der wissenschaftlichen Arbeit. Claudia Witt wurde von der Universität Zürich auf den 1. Januar 2014 zur ordentlichen Professorin für Komplementär- und Integrative Medizin berufen. Die Professur ist mit der Institutsdirektion am UniversitätsSpital Zürich verbunden. Der Spitalrat hat Professor Witt zur Direktorin des Instituts ernannt.

Professor Claudia Witt, geb. 1969, studierte an der Freien Universität Berlin und an der Ruhr-Universität Bochum Humanmedizin und erlangte 1996 das Staatsexamen. 1999 wurde sie an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert; 2006 erfolgte ihre Habilitation. Seit 1998 ist sie am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie des Universitätsklinikums Charité der Humboldt Universität Berlin tätig. Von 2000 bis 2012 war sie stellvertretende Institutsdirektorin; zuletzt kommissarische Direktorin. Claudia Witt hatte am genannten Institut ab 2008 die W2-Stiftungsprofessur der Carstens-Stiftung für Komplementärmedizin inne.
 
 
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