Therapeutisches Fasten (Heilfasten)

Einst religiös motiviert, heute von Therapeuten diskutiert
Fasten, definiert als der freiwillige und zeitlich definierte Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel, hat weltweit eine umfassende ethnokulturelle und religiöse Tradition. In diesem Kontext wird die intensive Erfahrung des Nahrungsverzichts vor allem zur Vertiefung der religiösen und spirituellen Praxis eingesetzt. Noch heute sind Fastentage und Fastenzeiten in vielen Religionen etabliert (z.B. Yom Kippur, Ramadan, christliche Fastenzeit), wenngleich zumeist die Fasteninhalte gelockert wurden und zumeist nur noch partiell der ursprünglichen Fastentradition entsprechen.

Metabolische, neuroendokrine und psychologische Effekte durch das Heilfasten
Jahreszeitlich bedingte Schwankungen im Nahrungsangebot prägten in der Evolution den Stoffwechsel aller Lebewesen. Die Fähigkeit, sich diesen Schwankungen durch Depotbildungen und deren Mobilisierung anzupassen, war von jeher Bedingung für das menschliche Überleben. Sie bildet die physiologische Grundlage zur Fähigkeit, für eine begrenzte Zeit den Bedarf an Mikro- und Makronährstoffen bei ausbleibender oder nur minimaler Nahrungsaufnahme ohne gesundheitliche Nachteile aus körpereigenen Reserven zu decken. Darüber hinaus kann aufgrund einer Vielzahl von inzwischen vorliegenden wissenschaftlichen Daten hypothetisiert werden, dass periodische Fastenzeiten zusätzliche therapeutische bzw. gesundheitsfördernde Effekte haben. Letztere umfassen sowohl metabolische als auch neuroendokrine und psychologische Effekte. Aus der biologischen Fähigkeit entwickelten sich weltweit Fastenkulturen mit sowohl religiös-spiritueller als auch medizinisch-therapeutischer Zielsetzung. In der Entwicklung ab dem 20. Jahrhundert integrierte sich die Fastentherapie bzw. das therapeutische Fasten oder „Heilfasten“ über die Naturheilkunde in die Medizin. Insbesondere im deutschsprachigen europäischen Raum, in Skandinavien und in der indischen Medizin stellt das Fasten heute eine etablierte Methode in Therapie und Prävention dar.

Als Fastenformen haben sich im deutschsprachigen Raum vor allem die modifizierten Methoden nach Dr. Otto Buchinger (Erstveröffentlichung 1935) und nach Dr. F. X. Mayr (1921) durchgesetzt. Fastenvarianten sind das Molkefasten und das Schleimfasten. Vom modifizierten Fasten, das sich durch eine geringe, aber spezifizierte Nährstoffzufuhr unterhalb einer Nahrungsenergiezufuhr von 500kcal/Tag und ein komplexes therapeutisches Setting auszeichnet, sind die physiologisch nachteiligen Nulldiäten sowie die große Menge der Crash-Diäten abzugrenzen.

Daten aus Grundlagenstudien und wissenschaftlichen Qualitätssicherungen liegen inzwischen vor allem für die Methode nach Buchinger vor. Buchinger entwickelte aus rudimentären Ansätzen ein umfassendes multidisziplinäres Konzept für eine stationäre Fastentherapie, in der Physio-, Bewegungs- und dem Fasten nachfolgende Ernährungstherapie mit einem ordnungstherapeutischen Programm kombiniert sind (52, 53, 54).

Ein Literaturverzeichnis zu den Quellenangaben im Fließtext finden Sie in dem PDF am Artikelende.

Die Inhalte des therapeutischen Fastens wurden 2002 in einer Leitlinien Konsensus Konferenz unter Leitung der Ärztegesellschaft für Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) zusammengefasst und publiziert (55).

Indikation und Wirksamkeitsnachweis des therapeutischen Fastens
Die wesentlichen Kennzeichen des Buchinger-Fastens können wie folgt zusammengefasst werden:

Fastendauer:
Nach ärztlicher Verordnung zwischen 7 und 28 Fastentage, in der klassischen Form zwischen 14 bis 21 Tage inklusive Einführung und Aufbauphase

Modifikation mit täglicher Nahrungsenergiezufuhr von etwa 250–300 kcal durch:
▶ Gabe von Gemüsebrühe (1/4 Liter)
▶ Obst oder Gemüsesäfte (1/4 Liter)
▶ Honig (30g)
▶ Ausreichende kalorienfreie reichliche Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2,5 Liter) durch Kräutertees und Wasser
▶ Verzicht auf Genussmittel (Kaffee, Nikotin)
▶ Begleitend Bewegungstherapie, physikalische Therapien; Einstellung eines Gleichgewichts zwischen Bewegung und Ruhe
▶ Förderung der Ausscheidungsvorgänge über Darm (abführende Salze, Einläufe), Leber (u.a. Leberwickel), Niere (Trinkmenge), Lungen und Haut
▶ Sorgfältiger Kostaufbau und Hinführung zu einem gesunden Lebensstil

Variationen:
▶ Zugabe von Buttermilch für längere Fastendauern
▶ Molkefasten (täglich 0,5 Liter Kurmolke)
▶ Schleimfasten (Hafer oder Buchweizen; insbesondere bei Magenempfindlichkeit)

Als wesentliche Indikationen des therapeutischen Fastens haben sich insbesondere die Krankheitsbilder der rheumatoiden Arthritis und der chronifizierten Schmerzsyndrome einschließlich Migräne/Fibromyalgie herausgebildet. Weitere Hauptindikationen sind: Metabolisches Syndrom und Übergewicht, stabile Formen der Herz- und Gefäßerkrankungen, Asthma und Allergien, Hauterkrankungen und Magen-Darmerkrankungen (56). Zu betonen ist, dass das primäre Ziel des therapeutischen Fastens nicht die daraus resultierende Gewichtsabnahme, sondern die Induktion spezifischer und nachhaltiger therapeutischer Effekte ist. Bei ausgeprägter Adipositas (BMI > 45 kg/m2) ist durch die temporäre fasteninduzierte Absenkung des Grundumsatzes ein Jo-Jo-Effekt potentiell induzierbar. Allerdings belegen Studiendaten, dass auch bei ausgeprägter Adipositas ein günstiger Langzeiteffekt mit stationärem Fasten zu erzielen ist, also bei sachgerecht durchgeführter Fastentherapie kein Jo-Jo-Effekt eintritt (57, 58, 59). Als relative Kontraindikation des Fastens sind hingegen Formen von Adipositas per magna mit zugrundeliegender Essstörung (Binge eating disorder) aufzufassen.

Klinische Wirksamkeit der Fastentherapie bei rheumatoider Arthritis
Insbesondere für den Indikationsbereich der rheumatischen Erkrankungen konnten mehrere kontrollierte Studien die Wirksamkeit des Fastens eindeutig belegen. So konnten Kjeldsen-Kragh et al. von der Universität Oslo in einer im Lancet publizierten randomisiert-kontrollierten Studie zeigen, dass bei Patienten mit rheumatoider Arthritis eine einwöchige Fastentherapie, gefolgt von einem Kostaufbau zu veganer und nachfolgend lacto-vegetarischer Ernährung zu einer ausgeprägten Beschwerdebesserung und zum Rückgang von Entzündungsparametern über etwa ein Jahr führt (60). Die klinische Wirksamkeit der Fastentherapie bei rheumatoider Arthritis wurde inzwischen durch mehrere kontrollierte Studien und in einer systematischen Übersicht bestätigt (61). Als mögliche Mechanismen der antirheumatischen Wirkung werden u.a. eine fasteninduzierte Leptindepletion mit konsekutiver T2-Lymphozytensuppression (62), die endogene Hypercortisolämie als Folge der metabolischen Anpassungsreaktion (63), sowie komplexe Effekte auf das intestinale Immunsystem (GALT) diskutiert (64, 65).

Daten aus größeren Beobachtungsstudien (58, 66) und konsistente Erfahrungen in fast allen spezialisierten Fastenkliniken weisen auch auf einen relevanten therapeutischen Effekt des Fastens bei chronischen Schmerzerkrankungen des Bewegungsapparates hin. Teilweise scheint dies auch durch die nach einer Fastentherapie verbesserte Umsetzung einer gesundheitsfördernden Lebensstilmodifikation (Bewegung, Entspannungsverfahren, nachfolgende Ernährungsumstellung) vermittelt (66).

Anstieg des Adrenalin-, Noradrenalin- und Cortisol-Spiegels
Tierexperimentell sind aber auch eine zentrale Hypoalgesie und direkte antinozizeptive Effekte infolge kalorischer Restriktion oder intermittierenden Fastens belegt (67). In einer unkontrollierten Therapiestudie wurde auch eine gute Wirksamkeit des Fastens bei Migräne beschrieben (68). Experimentell wurde nach ein- und zweiwöchigem Fasten bei Versuchstieren entsprechend eine erhöhte zentrale Serotoninverfügbarkeit nachgewiesen (69), was sowohl ein mögliches Erklärungsmodell für die therapeutische Wirkung bei Migräne ergibt, als auch die klinisch belegten stimmungsaufhellenden Wirkungen des Fastens (70) und die belegte Modulation der Schlafarchitektur (71) erklären könnte. Schließlich induzieren Fastenperioden ausgeprägte Modulationen der nebennierenrindenabhängigen Katecholaminproduktion (72, 73, 74). Initial kommt es unter Fasten zu einem deutlichen Anstieg der Adrenalin-, Noradrenalin- und Cortisol-Spiegel (75), im weiteren Verlauf finden sich hingegen reduzierte Katecholaminspiegel, auch unter körperlicher Stressinduktion (76). Ein schmerzreduzierender Effekt dieser so genannten „vegetativen Umstimmung“ ist naheliegend, da das autonome Nervensystem maßgeblich an der Schmerzempfindung beteiligt ist.

Ausführlich belegt sind die antihypertensiven Effekte des Fastens (75, 77, 78, 79). Trotz der initialen endokrinen Stressreaktion resultiert durch die ausgeprägte Natriurese des Fastens und die Ausschüttung von natriuretischem Peptid (80) eine rasche und ausgeprägte fasteninduzierte Blutdrucksenkung. Klinisch ist hierbei auf eine Dosisreduktion der antihypertensiven Medikation zu achten. Nach dem Fasten kommt es zumeist zu einem leichten Wiederanstieg der Blutdruckwerte, die jedoch nicht die Höhe der Ausgangswerte erreichen, auch fortgeführt finden sich zumeist über mehrere Monate verbesserte Blutdruckwerte. Verantwortlich für diesen nachhaltigen Effekt erscheint, neben der resultierenden Gewichtsabnahme und nachfolgenden Ernährungsumstellung, eine Sensibilisierung von Rezeptoren der Blutdruckregulation, insbesondere des atrialen natriuretischen Peptids (77).

Zur Wirksamkeit der Fastentherapie bei koronarer Herzkrankheit liegen keine randomisierten Studien vor, jedoch lassen die aufgezeigten günstigen metabolischen, endokrinen und antihypertensiven Effekte und inzwischen vorliegende tierexperimentelle Daten (81) auf einen potentiellen Nutzen schließen.

Anti-Aging-Effekte des Fastens?
Tierexperimentell ist seit längerem bekannt, dass eine nutritive Kalorienrestriktion von etwa 30% zu einer Lebensverlängerung verschiedener Spezies führt (82). „Kontrollierte“ Unterernährung (ohne Fehlernährung) stellt damit die bislang einzige bekannte Methode dar, die tatsächlich „Anti-Aging“-Effekte aufweist und mit einer Lebensverlängerung verbunden ist (83). Neben einer Kalorienrestriktion einzelner Mahlzeiten wurden experimentell solche Wirkungen auch durch Reduktion der Anzahl täglicher Mahlzeiten (z.B. Dinner cancelling) oder durch intermittierendes Fasten erzeugt. Beispielsweise zeigen Mäuse und Ratten, die ein intermittierendes Fastenschema erhalten (24 Stunden Essen ad libitum und 24 Stunden Fasten im Wechsel) eine 30%ige längere Lebenserwartung als kontinuierlich täglich gefütterte Versuchstiere (84). Kalorienrestriktion und intermittierendes Fasten führen so (unabhängig vom resultierenden Gewicht) zu Verbesserungen des Glukosestoffwechsels, der Insulinsensitivität, senken den Blutdruck, verbessern die kardiovaskuläre Stressresistenz, die altersreduzierte Nierenfunktion sowie die Immunfunktion und Anfälligkeit für neurodegenerative Gehirnerkrankungen wie Morbus Parkinson oder Alzheimer Demenz (84).

Erstaunlicherweise gibt es bislang jedoch kaum klinische Studien am Menschen, die den Einfluss der Mahlzeitenfrequenz in Prävention und Therapie untersucht haben (85). In wenigen ersten Untersuchungen zum (intermittierenden) Ramadan-Fasten konnten einzelne Verbesserungen von Risikomarkern am Ende des Ramadans dokumentiert werden, beispielsweise erhöhte HDL-Cholesterinwerte und verringerte LDL-Cholesterinwerte und Blutgerinnungsneigung (85).

Eine unlängst in JAMA publizierte kontrollierte Studie untersuchte erstmals den Effekt kontinuierlicher kalorischer Restriktion oder initialer „very low calorie diet“ (VLCD, tägliche Energiezufuhr < 900 kcal mit definierten, nicht naturbelassenen Nährstoffgemischen) auf Marker der biologischen Alterung bei leicht übergewichtigen Probanden. Es zeigte sich sowohl unter kalorischer Restriktion als auch unter VLCD, gefolgt von normokalorischer Kost, nach sechs Monaten eine verbesserte Insulinsensitivität und bemerkenswerter Weise eine Reduktion der altersprogredienten DNA-Schädigung (86). In weiteren Studien ist zu überprüfen, ob solche Effekte unter Fastentherapie möglicherweise noch ausgeprägter sind.

Verschiedenste mögliche Mechanismen werden für die „Anti-Aging“-Wirkung des experimentellen intermittierenden Fastens diskutiert, so die Induktion neurotropher Faktoren (87), die vermehrte Ausschüttung von Wachstumshormon (88, 89), die Aktivierung von so genannten Sirtuinen und der verminderte Anfall von radikalen Sauerstoffspezies.

Unklar ist derzeit, ob Fasten auch einen Einfluss auf die Belastung durch AGEs hat. Sell und Mitarbeiter wiesen eine kurvilineare Beziehung zwischen mit dem Lebensalter ansteigenden AGE-Konzentrationen der Haut und der jeweiligen durchschnittlichen Lebenserwartung der Spezies nach (91). Je niedriger die altersproportionale AGE-Konzentration im Hautgewebe war, desto länger war die Lebenserwartung. Darüber hinaus zeigte sich, dass Versuchstiere, die eine kalorische Restriktion oder ein intermittierendes Fasten erhielten, eine geringere AGE-Akkumulation und konsekutiv die bekannte Verlängerung der durchschnittlichen Lebensspanne zeigten (92). Ob diese Zusammenhänge kausal und auf den Menschen übertragbar sind, muss allerdings zum jetzigen Zeitpunkt unklar bleiben.

Verbesserte zelluläre Stress-Resistenz
Zum anderen zeigten zuletzt mehrere Studien, die die zelluläre Körperreaktion auf Nahrungszufuhr untersuchten, dass jede Nahrungszufuhr, unabhängig vom Gehalt an Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten oder AGEs zu einer signifikanten zellulären Stressreaktion mit Aktivierung des Transkriptionsfaktors NF-KB führt (93, 94) und ein Korrelat der bekannten postprandialen Leukozytose darstellt. Dies würde implizieren, dass jede Reduktion an eingenommenen Mahlzeiten für den Körper mit einer reduzierten zellulären Stressbelastung verbunden ist. Darüber hinaus scheinen Fastenperioden zu einer verbesserten zellulären Stress-Resistenz zu führen (85). Schließlich sind komplexe Wirkungen des Fastens auf das Immunsystem belegt und auch die anorektische Antwort bei akuten Erkrankungen ist mit günstigen Wirkungen auf die Immunkompetenz assoziiert (95).

Klinisch kann das Fasten als eine äußerst sichere Therapiemethode angesehen werden. Anekdotische und immer wieder in der Laienpresse zitierte einzelne Todesfälle infolge von Extrem-Perioden (> 12 Wochen) von Nulldiäten sind in früherer Literatur beschrieben und keinesfalls auf die Methode des therapeutischen Fastens übertragbar. Bei sachgerechter Durchführung des Fastens sind keine ernsthaften Nebenwirkungen oder gar Todesfälle bekannt. Leichteren Nebenwirkungen des Fastens wie initialem Kopfschmerz, vermehrter Kälteempfindlichkeit, Kreislaufbeschwerden durch niedrigen Blutdruck kann durch einfache Gegenmaßnahmen begegnet werden.

Kritisiert wird das Fasten vielfach von ernährungsphysiologischer Seite aufgrund seiner proteinkatabolen Wirkungen und des möglichen konsekutiven Muskelabbaus. Durch Zugabe kleiner Mengen Kohlenhydrate oder Eiweiß (Obst-, Gemüsesäfte, Honig, gelegentlich Milchprodukte) bei den bekannten Fastenmethoden wird dieser Eiweißabbau deutlich reduziert (96, 97). Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass der fasteninduzierte Anstieg der Wachstumshormonspiegel eine Inhibition des Muskeleiweiß-Abbaus bewirkt (98). Ob der geringe resultierende Eiweiß-Abbau des Fastens medizinisch noch mit günstigen oder ungünstigen Wirkungen behaftet ist, ist ungeklärt, erscheint aber in Kenntnis der umfangreichen Daten aus Beobachtungsstudien (58, 66, 99, 100) nicht von klinischer Relevanz.

Literaturverzeichnis als .

Autor:
Professor Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Zentrum für Naturheilkunde des Immanuel Krankenhauses Berlin.

Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Karger Deutschland.
 
Literatur
  1. Michalsen A. Ernährungstherapie und therapeutisches Fasten in der Naturheilkunde. Schweiz Z Ganzheitsmed 2007;19:260-268 (DOI: 10.1159/000283799) > Abstract
 
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Der kompakte Ratgeber bietet Hinweise für das Heilfasten im Rahmen einer stationären Behandlung oder unter ärztlicher Aufsicht. Selbsthilfetipps für die häusliche Fastenkur runden das Buch ab. [mehr]
 
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