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11.03.2014

Forschungsplattform Demenz

Innovative Präventions- und Therapieoptionen
Herausforderung
Die in Deutschland lebenden rund 1.4 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung sind eine Herausforderung für Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. 
Trotz erheblicher Forschungsanstrengungen ist eine kausale Therapie nicht in Sicht. In diesem Kontext kommt der Prävention als Forschungsfeld besondere Bedeutung zu. In den letzten Jahren ergänzen zudem komplementärmedizinische, nicht-medikamentöse Ansätze die Behandlungsregimes. Trotz steigender Inanspruchnahme ist ihre Wirksamkeit in vielen Fällen nicht ausreichend belegt. In diesem Spannungsfeld sind neuartige, wissenschaftlich fundierte Denkansätze und Forschungslinien erforderlich.
 
Programm
Das Programm versteht sich als personenbezogene Förderung mit einem strukturinnovativen Ansatz. Es unterstützt die Antragstellenden dabei, neue Ansätze in der Prävention und Therapie von Demenzerkrankungen zu generieren, eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aufzubauen und den wissenschaftlichen Nachwuchs für eine Auseinandersetzung mit dem Thema zu interessieren. Sowohl klinisch relevante Grundlagenforschung als auch klinische Forschung ist erwünscht. Darüber hinaus werden Synergieeffekte in der Ausrichtung und Struktur des wissenschaftlichen Umfelds der Forschungseinrichtung erwartet.
 
Fördervolumen
Die Forschungsplattform kann mit bis zu 300.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren  gefördert werden. 
 
Antragsberechtigt
WissenschaftlerInnen mit ausgewiesener Expertise im Bereich Demenzerkrankungen an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstitutionen. Das interdisziplinäre Interesse ist zu dokumentieren.
 
Antragsverfahren
Das Antragsverfahren erfolgt zweistufig.
 
Stufe 1: Projektskizzen:
Die Projektskizzen sind ausschließlich von antragsberechtigten Personen einzureichen. Die Skizze von maximal zehn Seiten ist an keine besondere Form gebunden. Sie sollte Zielsetzung des Projektes und angestrebte Struktur der Forschungsplattform erläutern. Das erwartete Innovationspotenzial ist einschätzen. Die Skizze ist um folgende Anlagen zu ergänzen:
  • Einseitige Zusammenfassung
  • Wissenschaftlicher Lebenslauf der Antragstellenden mit Publikationsliste
  • Budget- und Meilensteinplan mit Aufstellung der beantragten Positionen (Personal, Sach- und Reisemittel, Dokumentation etc.).
Der Vorstand wählt unter den eingegangenen Projektskizzen drei aus, deren Verfasser gebeten werden, einen entscheidungsreifen Antrag an die Stiftung zu richten.
 
Stufe 2: Antrag
Der endgültige Antrag ist im Hinblick auf Zielsetzung des Gesamtkonzepts und der geplanten Maßnahmen zu präzisieren. Unter den drei Anträgen wird nach einem Auswahlgespräch eine Forschungsplattform zur Bewilligung ausgewählt.
 
Fristen
Bitte richten Sie Ihre Projektskizze (Stufe 1) in fünffacher Ausfertigung als Ausdruck, zudem per E-Mail komplett als pdf-Datei bis zum 30. Mai 2014 an die 
 
Karl und Veronica Carstens-Stiftung
z. Hd. Frau Dr. rer. medic. B. Stock-Schröer
Deimelsberg 36
45276 Essen
 
Tel.: 0201 56305-10
Fax: 0201 56305-60
 
 
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