KVC-Forum Homöopathie für Studierende

KVC-Forum Homöopathie für Studierende

Die Carstens-Stiftung : Natur und Medizin hat es sich zum Ziel gesetzt, den ärtzlichen und wissenschaftlichen Nachwuchs auf den Gebieten Naturheilkunde und Homöopathie zu fördern:

„Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Im Einzelfall sollen sie entscheiden können, welche Methode die beste für den Patienten ist.“ (Veronica Carstens) 

Um diese Aufgabe bestmöglich zu erfüllen, sollte die Auseinandersetzung mit der Homöopathie nach unserer Auffassung bereits während des Studiums beginnen. Denn nur wer sich intensiv mit diesem Therapieverfahren befasst, wird später in der Lage sein, dessen ganzes Potenzial zum Wohle des Patienten einzusetzen. Neben den universitären Arbeitskreisen Homöopathie und den entsprechenden Wahlpflichtfächern organisieren wir daher zweimal jährlich eine studentische Weiterbildungsveranstaltung rund das Thema Homöopathie. Zum KVC-Forum Homöopathie für Studierende sind sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene eingeladen. Das Programm wird jeweils in Abstimmung mit Vertretern der Studierendenschaft entwickelt und beinhaltet neben wechselnden Schwerpunkten feste Einheiten:

Die Buchreihe Forum Homöopathie, erschienen im Essener KVC Verlag.

Die Buchreihe »Forum Homöopathie«

Fort- und Weiterbildung zur Homöopathie für Ärzte und Therapeuten, aber auch für interessierte Laien.

Logo des KVC Verlags in Essen: Lesen Sie sich gesund!

Die wissenschaftliche Auseinadersetzung mit der Homöopathie halten wir für hochrelevant. Daher werden im Rahmen jedes Forums einschlägige Studien aus den Bereichen der klinischen oder der Grundlagenforschung vorgestellt und kritisch diskutiert. Des Weiteren steht eine Repräsentantin des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) zur Verfügung, um die Möglichkeiten der ärztlichen Weiterbildung im Bereich Homöopathie (Zusatzbezeichnung, Homöopathie-Diplom etc.) sowie die ökonomischen Aspekte einer homöopathischen Arztpraxis zu erläutern. Für die nötige Abwechslung sorgen von den Studierenden selbst gestaltete Workshops sowie das abendliche Beisammensein in entspannter Runde (oder auch hitziger Diskussion).

 

 

52. KVC-Forum Homöopathie für Studierende - Die Boger-Methode in Theorie und Praxis, 27. – 29.10.17, Duisburg

 

Die Homöopathie stellt für den Arzt, welcher sie beherrscht, ein mächtiges Werkzeug im therapeutischen Instrumentenkoffer dar. Das Potential dieser Behandlungsmethode hängt jedoch entscheidend von den Fähigkeiten des jeweiligen Verschreibers ab. Während die Simileregel als tragende Säule der Homöopathie theoretisch zunächst relativ leicht zu verstehen scheint, ist deren Umsetzung im konkreten Krankheitsfall nicht nur für den Anfänger zuweilen mit diversen Schwierigkeiten verbunden:

Nach einer lege artis durchgeführten homöopathischen Anamnese (Fallaufnahme) sieht sich der Praktiker mit der Aufgabe konfrontiert, das vom Patienten gebotene Krankheitsbild zunächst zu strukturieren. Danach besteht die Kunst der Arzneimittelfindung darin, eine Substanz ausfindig zu machen, deren Wirkungsspektrum diesem individuellen Symptomenkomplex in den wichtigsten Zügen möglichst ähnelt: Welche Symptome des Patienten sind vornehmlich ins Auge zu fassen? Welches Gewicht kommt den Umständen der Verbesserung und Verschlechterung der Symptomatik zu? Welche Bedeutung haben Geistes- und Gemütszustand des Patienten? usw.

Im Laufe Ihrer nunmehr über zweihundertjährigen Geschichte wurden diese und andere Fragen in Bezug auf Fallanalyse und Arzneimittelfindung in der Homöopathie von unterschiedlichen Autoren z.T. verschieden gehandhabt: Während manche Homöopathen dem vollständigen Lokalsymptom (Ort, Empfindung, Erstreckung, Auslöser, Umstände der Verbesserung und Verschlechterung etc.) einer gegeben Erkrankung den größten Stellenwert einräumen, verweisen andere auf die große Bedeutung von allgemeinen Charakteristika des Patienten, wie etwa konstitutionelle Merkmale oder auch psychische (Dys-)Funktionen.


Artikel auf Carstens-Stiftung.de zum Thema Homöopathie

Großangelegte Studie dokumentiert mindestens gleich gute Ergebnisse für...

Eine Beobachtungsstudie an Kindern förderte zutage, dass die zusätzliche...


Die Boger-Methode

 

Der amerikanische Homöopath Cyrus Maxwell Boger lebte von 1861 bis 1935. Er war einer der einflussreichsten Homöopathen seiner Zeit, über die Grenzen der USA hinweg berühmt wegen seiner Behandlungserfolge, anerkanntes und nicht selten leitendes Mitglied zahlreicher homöopathischer Organisationen und nicht zuletzt ein ebenso kreativer wie fleißiger homöopathischer Autor.Boger war nicht nur ein profunder Kenner der Bönninghausen-Methode, die er weiterentwickelte und perfektionierte, sondern zugleich auch Zeitgenosse und Nachfolger Kents, aus dessen Theorie er wesentliche Elemente in seinen ganz eigenen Ansatz integrierte. In dem Bestreben, Information über den Arbeitsschritt der Generalisierung zu verdichten, analysierte Boger die Symptomreihen der homöopathischen Arzneien, fasste Symptome zusammen und gelangte auf diesem Weg zu immer allgemeineren Charakteristika, wie sie in dieser Form in keinem anderen homöopathischen Werk zu finden sind. Diese Methode machte die Entwicklung eigener Repertorien erforderlich, die durch die darin vollzogene Beschränkung auf das Allerwesentlichste ein Höchstmaß an Informationsdichte erreichen. So enthält etwa der Repertoriumsteil von Bogers bekanntestem Werk Synoptic Key kaum hundert Seiten.


Bogers Denkweise steht am Übergang von Klassik und Moderne, verbindet altes Wissen mit neuen Ideen - und bietet eine Chance, im Dickicht der homöopathischen Strömungen eine Orientierung zu finden. Im Rahmen der Veranstaltung werden in konzentrierter Form die Denkweise von C.M. Boger, seine Vorstellungen von Fallaufnahme und Materia Medica, die verschiedenen Repertorien und andere Veröffentlichungen vorgestellt und für die Anwendung in der Praxis zugänglich gemacht. Zahlreiche Beispielfälle, die in der Gruppe bearbeitet werden, vermitteln die große Praxisnähe dieser Vorgehensweise. Die Teilnehmerinnen sollen nach der Veranstaltung in der Lage sein, bereits sehr schnell wesentliche Aspekte hiervon mit großer Effizienz in homöopathische Behandlungen anhand nachvollziehbarer Kriterien umzusetzen.

 

Der Dozent

Dr. rer. nat. Norbert Winter
Jahrgang 1960

1978 - 1986       Studium der Physik
1986 - 1988       Beginn des Homöopathiestudiums
1988 - 1993       Promotion am   CERN/Genf
1990                 Heilpraktikerprüfung
seit 1991           Praxistätigkeit
1997                 Gründung der "Schule für Klassische Homöopathie"
seit 1999           Vertiefung der Bogerschen Fallanalyse und Methodik

Weitere Informationen:

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.homoeopathie-zentrum-karlsruhe.de/


Veranstaltungseckdaten

Ort: Öffnet externen Link in neuem FensterJugendherberge Duisburg-Sportpark

Zeit: 27. – 29.10.2017

Bewerbungsfrist: 30.09.2017

Eingeladen sind alle Studierenden gesundheitsrelevanter Studiengänge wie Medizin, Veterinärmedizin, Hebammenkunde, Gesundheitsmanagement und Pharmazie.

Reise, Kost und Logis übernimmt die Carstens-Stiftung.


Organisatorisches zur Veranstaltung

Ablauf der Veranstaltung

Ablauf der Veranstaltung

Am Beginn der Veranstaltung steht optional für Einsteiger ab Freitagmorgen 9:00 Uhr ein fundiertes Öffnet internen Link im aktuellen FensterEinführungsseminar zum Thema "Grundlagen der Homöopathie" Das Fachprogramm für alle Studierenden beginnt am Freitag um 14:30 Uhr. Für Teilnehmer des Öffnet internen Link im aktuellen FensterEinführungsseminars mit einem längeren Anfahrtsweg besteht die Möglichkeit, bereits am Donnerstagabend zwischen 18:00 und 22:00 Uhr anzureisen (bitte im Bewerbungsformular unter Angabe der geschätzten Ankunftszeit vermerken).

Die Informationen zur Reisekostenerstattung entnehmen Sie bitte dem u.g. pdf-Dokument mit dem Titel "Reisekosten".

Eine Repräsentantin des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) steht während der Veranstaltung zur Verfügung, um die Voraussetzungen und Möglichkeiten der ärztlichen Weiterbildung im Bereich Homöopathie (Zusatzbezeichnung der Ärztekammer, Homöopathie-Diplom etc.) sowie die ökonomischen Aspekte einer homöopathischen Arztpraxis (GOÄ-Ziffern u.ä.) zu erläutern.

Fester Programmpunkt eines jeden Forums ist die Vorstellung und Diskussion des Standes der Forschung zur Homöopathie: Die relevanten Daten aus der Versorgungsforschung, Meta-Analysen placebokontrollierter Studien sowie Experimenten aus der Grundlagenforschung werden dargestellt und analysiert. Wissenschaftsinteressierten Teilnhemern sei der Öffnet externen Link in neuem FensterForschungsreader der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) ans Herz gelegt.

Das Forum endet nach einer Feedbackrunde am Sonntag gegen 15:00 Uhr. Das genaue Programm der Veranstaltung wird in Kürze bekannt gegeben.

Die Verpflegung während des Forums ist vegetarisch, zuweilen lässt sich auch vegane Kost realisieren. Sonstige Sonderwünsche können leider nicht berücksichtigt werden.

Reisekosten

Reisekosten

Die Carstens-Stiftung übernimmt die Kosten für Ihre Fahrt zum Tagungsort.
Auskunft über die genauen Bedingungen erhalten Sie im Merkblatt Leitet Herunterladen der Datei einReisekosten.

Workshops

Workshops

Für die nötige Abwechslung während des Forums sorgen von den Studierenden selbst gestaltete Workshops sowie das abendliche Beisammensein in entspannter Runde (oder auch hitziger Diskussion). Wenn Sie einen Workshop anbieten möchten, tragen Sie dies bitte in der dafür vorgesehenen Zeile des Formulars ein: Es sollte ein – wenn auch entfernter – Bezug zum Thema Komplementärmedizin erkennbar sein; alternativ sind Aktivititäten für den Frühsport (Yoga, Joggen etc.) oder zur Entspannung denkbar (Achtsamkeitsmeditation, Traumreise u.ä.). Ein Workshop sollte in der Regel 60 Minuten dauern. Andere Formate sowie besondere Vorkehrungen (z.B. Materialien, spezielle Räume etc.) können gerne flexibel vereinbart werden, sofern Ihr Angebot im Vorfeld des Forums rechtzeitig bekannt gegegben wird. Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten für die Gruppe nutzbar zu machen. Je mehr Angebote es gibt, desto mehr profitiert man voneinander. Nur keine Scheu!  

Kinder

Kinder

Kinder jeden Alters sind beim KVC-Forum Homöopathie herzlich willkommen! Die Betreuung ist selbsttätig zu organisieren. Ob Ihr Kind sich im Vortragssaal aufhalten kann, ohne zu große Störungen zu verursachen, obliegt Ihrer Entscheidung; grundsätzlich ist es möglich. Wenn mehrere Teilnehmer mit Kindern anreisen, ist u.U. eine abwechselnde Aufsicht möglich. Entsprechende Absprachen können getroffen werden, wenn die Teilnehmerliste verschickt wird. Bitte geben Sie im Bewerbungsformular an, wenn Sie Ihr Kind mitbringen möchten, und teilen Sie ggf. mit, ob es ein eigenes Bett benötigt.

Bewerbungsverfahren

Bewerbungsverfahren

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Wir empfehlen eine frühzeitige Bewerbung. Die Anmeldung erfolgt in zwei Schritten: 

1. Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „52. KVC-Forum Homöopathie für Studierende / Bewerbung / Ihr Nachname“ an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailj.behnke@carstens-stiftung.de.

Kopieren Sie bitte nur die folgenden Zeilen in die Mail und füllen Sie sie aus; es ist kein weiterer Text nötig: 

Vor- und Nachname:

Straße und Hausnummer:

PLZ und Ort:

E-Mail:

Studiengang:

Fachsemester:

Universität:

Ich biete einen Workshop an. Das Thema lautet:

Ich möchte am Einführungsseminar Homöopathie teilnehmen:

Meine Daten dürfen zur Vernetzung und Bildung von Fahrgemeinschaften an die übrigen Teilnehmer weitergegeben werden:

Ich reise bereits am Donnerstagabend an (bitte die Ankunftszeit nennen):

Kommentar: 

Fügen Sie unbedingt einen tabellarischen Lebenslauf mit Photo sowie ein kurzes Motivationsschreiben im pdf-Format an. Erläutern Sie hierin Ihre Beweggründe zur Teilnahme am Forum sowie Ihre Kenntnisse über bzw. Einstellung zur Homöopathie (darf auch kritisch sein). Eine Antwort auf Ihre Bewerbung erhalten Sie normalerweise innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der vollständigen Unterlagen, spätestens aber nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Unvollständige Bewerbungen können wir leider nicht bearbeiten. 

2. Wenn Sie einen positiven Bescheid zur Platzvergabe erhalten, überweisen Sie bitte binnen sieben Tagen 20 Euro Schutzgebühr auf das Konto der Carstens-Stiftung, welches Ihnen in der Platzvergabemail genannt wird. Erst nach fristgerechtem Geldeingang sind Sie verbindlich angemeldet. Andernfalls kann auch ein bereits zugesagter Platz anderweitig vergeben werden.


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Dr. Jens Behnke, Carstens-Stiftung : Natur und Medizin

Dr. Jens Behnke

Homöopathie in Forschung und Lehre

Telefon: 0201 56 305 13 und 0178 5594 308
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailj.behnke@carstens-stiftung.de

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