KVC-Forum Homöopathie für Studierende

KVC-Forum Homöopathie für Studierende

Die Carstens-Stiftung : Natur und Medizin hat es sich zum Ziel gesetzt, den ärtzlichen und wissenschaftlichen Nachwuchs auf den Gebieten Naturheilkunde und Homöopathie zu fördern:

„Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Im Einzelfall sollen sie entscheiden können, welche Methode die beste für den Patienten ist.“ (Veronica Carstens)

Um diese Aufgabe bestmöglich zu erfüllen, sollte die Auseinandersetzung mit der Homöopathie nach unserer Auffassung bereits während des Studiums beginnen. Denn nur wer sich intensiv mit diesem Therapieverfahren befasst, wird später in der Lage sein, dessen ganzes Potenzial zum Wohle des Patienten einzusetzen. Neben den universitären Arbeitskreisen Homöopathie und den entsprechenden Wahlpflichtfächern organisieren wir daher zweimal jährlich eine studentische Weiterbildungsveranstaltung rund das Thema Homöopathie. Zum KVC-Forum Homöopathie für Studierende sind sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene eingeladen. Das Programm wird jeweils in Abstimmung mit Vertretern der Studierendenschaft entwickelt und beinhaltet neben wechselnden Schwerpunkten feste Einheiten:

Die wissenschaftliche Auseinadersetzung mit der Homöopathie halten wir für hochrelevant. Daher werden im Rahmen jedes Forums einschlägige Studien aus den Bereichen der klinischen oder der Grundlagenforschung vorgestellt und kritisch diskutiert. Des Weiteren steht eine Repräsentantin des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) zur Verfügung, um die Möglichkeiten der ärztlichen Weiterbildung im Bereich Homöopathie (Zusatzbezeichnung, Homöopathie-Diplom etc.) sowie die ökonomischen Aspekte einer homöopathischen Arztpraxis zu erläutern. Für die nötige Abwechslung sorgen von den Studierenden selbst gestaltete Workshops sowie das abendliche Beisammensein in entspannter Runde (oder auch hitziger Diskussion).

Zur Übersicht Öffnet internen Link im aktuellen FensterHomöopathie aus Sicht der Carstens-Stiftung


55. KVC-Forum "Homöopathie und Anthroposophische Medizin bei schweren chronischen Erkrankungen"

 

Die Therapie schwerer chronischer Erkrankungen stellt die Medizin immer wieder vor besondere Herausforderungen. Die Effekte, die sich beispielsweise bei Krebs, Parkinson und Rheumatoider Arthritis durch den Einsatz konventioneller Methoden erzielen lassen, sind häufig unzureichend. Viele Patienten wenden sich daher, ergänzend oder alternativ, komplementären Behandlungsansätzen zu. Homöopathie und Anthroposophische Medizin bieten in vielen Fällen die Möglichkeit, die Symptome von Betroffenen zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und laut vielfältiger Erfahrungsberichte sogar echte Heilungen zuwege zu bringen. Ein weiteres Einsatzgebiet dieser Therapieverfahren ist die Reduktion von synthetischen Medikamenten und/oder deren Nebenwirkungen.

Das 55. KVC-Forum Homöopathie wird Möglichkeiten und Grenzen bekannter und weniger bekannter Methoden beziehungswiese Arzneimittel aus dem Spektrum der Homöopathie und der Anthroposophischen Medizin zum Thema haben. Der Referent, Dr. Johannes Wilkens, ist ein ausgewiesener Experte sowohl der Homöopathie als auch der anthroposophischen Medizin und hat in den letzten Jahren zahlreiche Studien, Bücher und Artikel veröffentlicht.


Veranstaltungseckdaten

 

Ort: Öffnet externen Link in neuem FensterJugendherberge Duisburg-Sportpark

Zeit: (21.) 22. - 24.03.2019

Bewerbungsfrist: 13.02.2019

Eingeladen sind alle Studierenden gesundheitsrelevanter Studiengänge wie Medizin, Psychologie, Veterinärmedizin, Hebammenkunde, Gesundheitsmanagement, Pharmazie etc.

Reise, Kost und Logis übernimmt die Carstens-Stiftung.


Aus dem Programm

(Text von Dr. Wilkens) 

1. Onkologie oder Des Kaisers neue Kleider

Bisher schien es klar, dass bei der Behandlung schwerer chronischer Fälle und vor allem in der Onkologie das letzte Wort die Schulmedizin hat und ergänzende Methoden nur einen beschränkten Nutzen aufweisen. Das scheint sich in den letzten Jahren aber deutlich zu ändern. Besonders lässt sich dieses in der Onkologie beobachten: Peter Wise veröffentlichte am 09.11.2016, eine Öffnet externen Link in neuem FensterÜbersichtsarbeit zum Nutzen von Chemotherapie/Targetzelltherapie bei metastasiertem Krebs. Demnach bringt diese Therapie bei 90% aller Krebsarten keinen wesentlichen Nutzen.

Andererseits zeigte sich in zwei Studien von Öffnet externen Link in neuem FensterWilfried Tröger und Öffnet externen Link in neuem FensterFriedemann Schad aus den letzten Jahren, dass sich unter einer Therapie mit einer Mistel die Überlebenszeiten bei den beiden am schwersten zu behandelnden Krebsarten, dem Pankreaskarzinom und dem Lungenkarzinom, in den Stadien III/IV mitunter verdoppeln lassen. Erstaunlicherweise lassen sich auch mit den "homöopathisierten" Misteln gute bis exzellente Fallverläufe dokumentieren. Nach wie vor viel zu wenig bekannt ist, dass die Mistel sich zu großen Teilen von den Kräften des Baumes „ernährt“ und somit durch den Potenzierungsprozess die Eigenheiten des jeweiligen Baumes in der Arzneimittelprüfung erscheinen.

2. Helleborus niger und Helleborus foetidus

Die Ranunculaceen bilden die homöopathische Hormontherapie schlechthin. Diesen wird nachgegangen, aber vor allem die Bedeutung der beiden Nieswurze als der besseren „Hormonersatztherapie beim Krebs“. Neben der Mistel sind zwei Hahnenfußgewächse in der Krebstherapie absolut zentral: Die Christrose und die stinkende Nieswurz. Über die Christrose hat sich kein geringerer als Samuel Hahnemann in Leipzig habilitiert. Ihm verdanken wir wertvolle Symptome. Dennoch wird die Christrose in der Homöopathie viel zu selten eingesetzt. Im Vortrag werden die Anwendung und die Bedeutung der Christrose dargestellt und vor allem ihre Kraft in metastasierten Prozessen. Ähnlich steht es um die stinkende Nieswurz, eine Verwandte der Christrose. Ihre Bedeutung ist fast noch gänzlich unbekannt, da keine echte Arzneimittelprüfung besteht. Auch mit dieser Pflanze können sensationelle Verläufe in der Krebstherapie erzielt werden. 

3. Die komplementäre Schlaganfalltherapie

Vom Referenten wurden in den letzten 2 Dekaden drei Studien zum Schlaganfall mit homöopathisierten Arzneimitteln durchgeführt. Aufgezeigt wird die Bedeutung der Schlangengifte sowie der Nachtschattengewächse.

4. Die Arnika

Die meisten homöopathischen Studien wurden mit Arnica montana verfertigt. Im Kurs wird ihre Bedeutung, die wissenschaftlichen Studien und vor allem ihr Potential bei einer weiteren schweren Erkrankung der Neuzeit, der MS, aufgezeigt. Daneben beschäftigt sich dieser Vortrag auch allgemein mit der Bedeutung der Korbblütler in der Therapie.


Artikel auf Carstens-Stiftung.de zum Thema Homöopathie

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Der Dozent

Dr. Johannes Wilkens

Ärztlicher Direktor der Alexander von Humboldt Klinik Bad Steben. Ständiges Mitglied am BfArm (Bundesamt für Arzneimittelsicherheit), im erweiterten Vorstand von Natur und Medizin, dem Förderverein der Carstens-Stiftung, im Vorstand der GAÄD (Gesellschaft anthroposophischer Ärzte in Deutschland).

Facharzt für Allgemeinmedizin

"Seit mehr als 20 Jahren bin ich in dem Bereich der anthroposophischen Medizin und der Homöopathie tätig und versuche neue Wege gerade bei schweren Erkrankungen aufzuzeigen. Schon bei der Tätigkeit in der Unfallchirurgie konnte ich in meiner Doktorarbeit zur Arnika zeigen, dass der Einsatz von homöopathisierter Arnika lohnt und die Wundkomplikationen erheblich verringert. Prämiert wurde diese Arbeit mit dem Förderpreis der Karl und Veronica Carstens-Stiftung. Im Rahmen meiner Tätigkeit in der Alexander von Humboldtklinik Bad Steben wurden mehrere Studien zur ergänzenden homöopathischen Therapie beim Schlaganfall durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass unter dem gezielten Einsatz homöopathisierter Arzneimittel die Erfolge im Rehabilitationsverlauf besser werden. Prämiert wurde diese Arbeit mit dem Förderpreis der Continentalen Krankenversicherung. Im Mittelpunkt meiner Tätigkeit steht aber von Jahr zu Jahr mehr die Behandlung von an Krebs erkrankten Patienten. Dieses hat dann seinen Niederschlag in der Veröffentlichung von zahlreichen Artikeln und Büchern gefunden. Eine wissenschaftliche Zusammenarbeit  besteht aktuell mit der TCM-Klinik des Knappschaftskrankenhaus Essen-Steele. In meiner Praxis in Bad Steben und in Schwarzenbach/Wald stehe ich ambulant Patienten zur Verfügung, die nach neuen Wegen im Umgang mit ihrer Erkrankung suchen. Eine stationäre Betreuung kann auf Wunsch bei geriatrischen Patienten in der Alexander von Humboldtklinik in Bad Steben erfolgen."

 

Öffnet externen Link in neuem FensterHomepage von Dr. Wilkens


Organisatorisches zur Veranstaltung

Ablauf

Ablauf

Am Beginn der Veranstaltung steht optional für Einsteiger ab Freitagmorgen 9:00 Uhr ein fundiertes Öffnet internen Link im aktuellen FensterEinführungsseminar zum Thema "Grundlagen der Homöopathie" Das Fachprogramm für alle Studierenden beginnt am Freitag um 14:30 Uhr. Für Teilnehmer des Öffnet internen Link im aktuellen FensterEinführungsseminars mit einem längeren Anfahrtsweg besteht die Möglichkeit, bereits am Donnerstagabend zwischen 18:00 und 22:00 Uhr anzureisen (bitte im Bewerbungsformular unter Angabe der geschätzten Ankunftszeit vermerken).

Die Informationen zur Reisekostenerstattung entnehmen Sie bitte dem u.g. pdf-Dokument mit dem Titel "Reisekosten".

Eine Repräsentantin des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) steht während der Veranstaltung zur Verfügung, um die Voraussetzungen und Möglichkeiten der ärztlichen Weiterbildung im Bereich Homöopathie (Zusatzbezeichnung der Ärztekammer, Homöopathie-Diplom etc.) sowie die ökonomischen Aspekte einer homöopathischen Arztpraxis (GOÄ-Ziffern u.ä.) zu erläutern.

Fester Programmpunkt eines jeden Forums ist die Vorstellung und Diskussion des Standes der Forschung zur Homöopathie: Die relevanten Daten aus der Versorgungsforschung, Meta-Analysen placebokontrollierter Studien sowie Experimenten aus der Grundlagenforschung werden dargestellt und analysiert. Wissenschaftsinteressierten Teilnhemern sei der Öffnet externen Link in neuem FensterForschungsreader der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) ans Herz gelegt.

Das Forum endet nach einer Feedbackrunde am Sonntag gegen 15:00 Uhr. Das genaue Programm der Veranstaltung wird in Kürze bekannt gegeben.

Die Verpflegung während des Forums ist vegetarisch, zuweilen lässt sich auch vegane Kost realisieren. Sonstige Sonderwünsche können leider nicht berücksichtigt werden.

Reisekosten

Reisekosten

Die Carstens-Stiftung übernimmt die Kosten für Ihre Fahrt zum Tagungsort.
Auskunft über die genauen Bedingungen erhalten Sie im Merkblatt Leitet Herunterladen der Datei einReisekosten.

Workshops

Workshops

Für die nötige Abwechslung während des Forums sorgen von den Studierenden selbst gestaltete Workshops sowie das abendliche Beisammensein in entspannter Runde (oder auch hitziger Diskussion). Wenn Sie einen Workshop anbieten möchten, tragen Sie dies bitte in der dafür vorgesehenen Zeile des Formulars ein: Es sollte ein – wenn auch entfernter – Bezug zum Thema Komplementärmedizin erkennbar sein; alternativ sind Aktivititäten für den Frühsport (Yoga, Joggen etc.) oder zur Entspannung denkbar (Achtsamkeitsmeditation, Traumreise u.ä.). Ein Workshop sollte in der Regel 60 Minuten dauern. Andere Formate sowie besondere Vorkehrungen (z.B. Materialien, spezielle Räume etc.) können gerne flexibel vereinbart werden, sofern Ihr Angebot im Vorfeld des Forums rechtzeitig bekannt gegegben wird. Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten für die Gruppe nutzbar zu machen. Je mehr Angebote es gibt, desto mehr profitiert man voneinander. Nur keine Scheu!  

Kinder

Kinder

Kinder jeden Alters sind beim KVC-Forum Homöopathie herzlich willkommen! Die Betreuung ist selbsttätig zu organisieren. Ob Ihr Kind sich im Vortragssaal aufhalten kann, ohne zu große Störungen zu verursachen, obliegt Ihrer Entscheidung; grundsätzlich ist es möglich. Wenn mehrere Teilnehmer mit Kindern anreisen, ist u.U. eine abwechselnde Aufsicht möglich. Entsprechende Absprachen können getroffen werden, wenn die Teilnehmerliste verschickt wird. Bitte geben Sie im Bewerbungsformular an, wenn Sie Ihr Kind mitbringen möchten, und teilen Sie ggf. mit, ob es ein eigenes Bett benötigt.

Bewerbungsverfahren

Bewerbungsverfahren

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Wir empfehlen eine frühzeitige Bewerbung. Die Anmeldung erfolgt in zwei Schritten: 

1. Senden Sie eine Mail mit dem Betreff „55. KVC-Forum Homöopathie für Studierende / Bewerbung / Ihr Nachname“ an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailu.heim@carstens-stiftung.de.

Kopieren Sie bitte nur die folgenden Zeilen in die Mail und füllen Sie sie aus; es ist kein weiterer Text nötig: 

Vor- und Nachname:

Straße und Hausnummer:

PLZ und Ort:

E-Mail:

Studiengang:

Fachsemester:

Universität:

Ich biete einen Workshop an. Das Thema lautet:

Ich möchte am Einführungsseminar Homöopathie teilnehmen:

Meine Daten dürfen zur Vernetzung und Bildung von Fahrgemeinschaften an die übrigen Teilnehmer weitergegeben werden:

Ich reise bereits am Donnerstagabend an (bitte die Ankunftszeit nennen):

Kommentar: 

Fügen Sie unbedingt einen tabellarischen Lebenslauf mit Photo sowie ein kurzes Motivationsschreiben im pdf-Format an. Erläutern Sie hierin Ihre Beweggründe zur Teilnahme am Forum sowie Ihre Kenntnisse über bzw. Einstellung zur Homöopathie (darf auch kritisch sein). Eine Antwort auf Ihre Bewerbung erhalten Sie normalerweise innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der vollständigen Unterlagen, spätestens aber nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Unvollständige Bewerbungen können wir leider nicht bearbeiten. 

2. Wenn Sie einen positiven Bescheid zur Platzvergabe erhalten, überweisen Sie bitte binnen sieben Tagen 20 Euro Schutzgebühr auf das Konto der Carstens-Stiftung, welches Ihnen in der Platzvergabemail genannt wird. Erst nach fristgerechtem Geldeingang sind Sie verbindlich angemeldet. Andernfalls kann auch ein bereits zugesagter Platz anderweitig vergeben werden.


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Dr. Jens Behnke, Carstens-Stiftung : Natur und Medizin

Dr. Jens Behnke

Programmleitung Homöopathie in Forschung und Lehre

Telefon: 0201 56 305 13 und 0178 5594 308
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailj.behnke@carstens-stiftung.de