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Rubrik: CAM-News

51. Internationaler TCM Kongress

Vom 19. bis 23. Mai 2020 findet in Rothenburg der von der AGTCM ausgerichtet Kongress statt. Auch in diesem Jahr werden wieder mehr als 1000 TeilnehmerInnen aus dem In- und Ausland zu den mehr als 150 Seminaren, Vorträgen, Workshops und praktischen Kursen erwartet. Der diesjährige Schwerpunkt liegt bei Erkrankungen der Verdauungsorgane und ernährungsphysiologischen Aspekten sowie Fragen des Lebensstils und der Gesunderhaltung. Der Kongress bietet den TeilnehmerInnen viele Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung.

Von den chinesischen Klassikern bis zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen reicht das Spektrum der Veranstaltungsangebote dieses international bekannten TCM Kongresses, der sich inzwischen zum wichtigsten und größten TCM Kongress der westlichen Welt entwickelt hat. So geht es u.a. um Akupunktur, Chinesische Pharmakologie, Tuina, Diätetik, Qi Gong sowie Westliche Kräuter bei Erkrankungen von Magen und Darm, bei Allergien und Entzündungen, in der Kinder- und Frauenheilkunde sowie bei Schmerzen.

Von Chronischen Darmerkrankungen über den Reizmagen bis zur Ernährung

"Ein beachtlicher Teil der Patientinnen und Patienten, die in unsere Praxen kommen, haben Probleme mit der 'Mitte', also ihren Verdauungsorganen", erklärt die 1. Vorsitzende der AGTCM, Dr. Martina Bögel-Witt. "Deshalb machen wir sie in diesem Jahr zum Schwerpunktthema unseres Kongresses. Denn wenn wir die 'Mitte' erfolgreich behandeln, können wir damit schon viele Störungen unserer Patienten lindern. Diese Wirkung reicht weit über reine Verdauungsprobleme hinaus." Mehr als 110 namhafte Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland präsentieren an den fünf Kongresstagen Studienergebnisse, Informationen und Fortbildungsangebote zu vielen verschiedenen Themen, u.a. zur Ernährungstherapie, zur Behandlung von Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa und Reizdarm, zum Reizmagen sowie zu den Arzneimitteleigenschaften der Kräuter bei der Behandlung von Milz- und Magen-Syndromen. Es geht aber auch darum, wie Patienten am Lebensende in Ernährungsfragen professionell begleitet werden. Beim Thementag "Integrative Ernährungstherapie" beschäftigen sich die TeilnehmerInnen u.a. mit der Sicht der TCM auf "Fastfood – Vom Baby bis zum Greis abgespeist" und "Senioren im Fokus der integrativen Ernährungstherapie".

Thementag TCM-Forschung: Neueste Forschungsergebnisse aus China und Europa

Am Thementag TCM-Forschung werden neueste Forschungsergebnisse aus der Traditionellen Chinesischen Medizin vorgestellt: Neben einem Überblick über Forschungen in China geht es z.B. um Forschungen aus Deutschland und Großbritannien zur TCM-Behandlung der Colitis ulcerosa und zur Behandlung von Schwangerschaftsübelkeit mit Akupunktur. Der Kongressschwerpunkt Neurogastroenterologie wird u.a. in Vorträgen zur Neuralen Regulation der Magen-Darm-Funktionen sowie in Kursen mit Themen wie "Die Funktion der Darm-Hirn-Achse mit Akupunktur und Chinesischen Kräutern verbessern" abgebildet.

Fachausstellung, Taiji und Meditation

Der Kongress wird von einer Fachausstellung begleitet, bei der Hersteller und Anbieter von Produkten rund um die TCM sowie die Ausbildungszentren für TCM – die Kooperationsschulen der AGTCM – ihre Angebote präsentieren. Alle TeilnehmerInnen haben darüber hinaus die Möglichkeit, an den täglich morgens und abends angebotenen Meditationen oder am Taiji am Morgen bzw. Abend teilzunehmen und sich so auf den Tag vorzubereiten bzw. den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Im Tuina Base Camp können die TeilnehmerInnen morgens und/oder abends die chinesischen manuellen Techniken trainieren.


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„Der Arzt und die Ärztin der Zukunft sollen zwei Sprachen sprechen, die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Im Einzelfall sollen sie entscheiden können, welche Methode die beste für den Patienten ist.“

(Veronica Carstens)

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