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Die Geschichte des Wilseder Forums

Gruppenbild des Wilseder Forums Anfang der 90iger Jahre
Anstoß für das Wilseder Forum gaben fünf Medizinstudenten
und -studentinnen aus Mainz, Hannover, Frankfurt und Göttingen.
1991 kam es zu ersten Kontakten mit der Carstens-Stiftung,
die seit 1992 die Treffen des Forums fördert.
Das erste Treffen fand im März 1992 mit 63 Teilnehmern in Wilsede
in der Lüneburger Heide statt. Man gab sich den Namen Wilseder StudentInnen-Forum
für Homöopathie. Im Oktober 1992 wurden dann auf dem zweiten Treffen
die organisatorischen Grundstrukturen des Forums festgelegt und
die ersten Sprecher gewählt. Außerdem wurde beschlossen, eigene
Lehrmaterialen (die sog. Reader) zu erstellen,
die die Arbeit der einzelnen Arbeitskreise erleichtern sollten.
Als Kommunikationsorgan zwischen den Arbeitskreisen wurden die Homöopathischen
Flugblätter geschaffen.
Seit dem dritten Treffen werden Workshops angeboten, auf denen die
Studierenden sich Themen unter Anleitung eines Leiters (der zum
Teil selbst Teilnehmer ist) erarbeiten. Das 5. Treffen schließlich
stand erstmals unter einem allgemeinen und vorher angekündigten
Fortbildungsthema. Eine Übersicht aller Themen und ReferentInnen
der bisherigen Forumstreffen finden Sie hier.
Ein formaler, wenngleich kein inhaltlicher Bruch vollzog sich schließlich
nach dem 8. Treffen:vom Frühjahr 1996 an, bis zum Herbst 2009
tagte das Wilseder Forum in Wissen an der Sieg.Der Name des Forums
wurde entsprechend dem Gründungsort Wilsede beibehalten.
In Wissen begann für das Forum eine Phase der Konsolidierung.
Die internen Strukturen sowie die organisatorischen Abläufe
waren geklärt und wurden bis auf kleine Änderungen beibehalten.
Man wandte sich anderen Aufgaben zu. Insbesondere wurde die Außendarstellung
intensiviert. Seit 1999 ist das Wilseder Forum nicht nur durch die
Sprecher, sondern über einen eigenen Informationsstand auf
den Jahrestreffen des Deutschen Zentralvereins homöopathischer
Ärzte (DzvhÄ) vertreten. Eine ähnliche Präsenz
gibt es seit 2000 auf dem bundesweit wichtigsten Treffen deutscher
Medizinstudierender, dem via-medici-Kongress des Thieme-Verlags.
Seit dem Frühjahr 2010 ist das Haus am Turm in Essen an der
Ruhr neuer Tagungsort des Wilseder Forums. Zusätzlich zum Forumstreffen,
bietet die Carstens Stiftung erstmalig seit dem 37. Wilseder Forum,
ein eigenes Einführungsseminar
in die Homöopathie an.
Fast seit Beginn des Bestehens entwickelte das Forum auch von der
Carstens-Stiftung unabhängige Aktivitäten, insbesondere im Bereich
der homöopathischen Fortbildung. Im Frühjahr 1994 wurde eine eigene
5-tägige Fortbildungsveranstaltung etabliert, die sog. Frühjahrsseminare.
Gegen einen auch für Studierende bezahlbaren Unkostenbeitrag wird
hier den Studierenden Homöopathie von erfahrenen Dozenten (u. a.
D. Spinedi, O. Lindemann) gelehrt.
Auf eine Initiative des Wilseder Forums ist auch eine neue Veranstaltung
zurückzuführen, die es zum Ziel hat, junge Studierende erstmals
mit der Homöopathie und ihren Grundprinzipien in Kontakt zu bringen.
In Zusammenarbeit mit dem DZVhÄ wurde im Herbst 2001 das so genannte
Grundlagenseminar aus der Taufe
gehoben. Aufgrund des überraschend großen Interesses ist eine Fortführung
des Projekts geplant. Schließlich nahm man auf dem 21. Treffen eine
Namensänderung vor: statt der etwas antiquiert wirkenden geschlechtsneutralen
Schreibweise der 80er Jahre wurde eine prägnante und griffige Formel
gewählt: Wilseder Forum, die mit dem Zusatz studentische Arbeitskreise
Homöopathie versehen ist.
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