
|
|
 Veterinärhomöopathie: Schweinehaltung
Seit 1998 begleitet und fördert die Carstens-Stiftung das Projekt "Homöopathie in der Schweinehaltung": Knapp 50 münsterländische Betriebe mit Sauenhaltung setzen zur Behandlung und Vorbeuge von Erkrankungen verstärkt homöopathische Arzneimittel ein.
Ziel des Projektes war es, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Homöopathie
in der Schweinhaltung aufzuzeigen und der wissenschaftlichen Überprüfung
zugänglich zu machen. Hierzu wurden Tierhalter tiermedizinisch und homöopathisch
beraten und geschult, um leichte bis mittelschwere Gesundheitsstörungen
von Schweinen im eigenen Bestand mit Methoden der Naturheilkunde bzw. Homöopathie
zu behandeln oder ihnen vorzubeugen. Großer Wert wurde zudem auf die Einbeziehung
der Hoftierärzte in das Projekt gelegt. Die durchgeführten Behandlungen
und der fortlaufende Gesundheitsstatus der Bestände wurden dokumentiert.
Als Beleg für die Verbesserung der Tiergesundheit lässt sich zum einen die
seit Beginn des Projektes stetig gestiegene Anzahl aufgezogener Ferkel von
20,3 auf 21,4 pro Sau und Jahr anführen. Zum anderen verringerte sich der
Einsatz konventioneller Medikamente wie Antibiotika und Hormone von 70%
auf 26%.
Eine detaillierte Zusammenfassung des Projektes sowie die genauen Ergebnisse
finden Sie in dem Artikel "Homöopathie
in der Schweinehaltung: Betreuung und Dokumentation der Laienarbeit homöopathischer
Arbeitskreise" (pdf-Format, 1232 KB). |
|
|