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Eigenprojekte: Biometrie in der Komplementärmedizin
Seit vielen Jahren ist zu beobachten, dass die Qualität medizinischer Forschung nicht mehr ausschließlich an der inhaltlichen Originalität und den verwendeten Methoden definiert wird. Vielmehr spielen mehr und mehr auch die verwendeten Verfahren zur statistischen Analyse der gewonnen Daten und formale Kriterien eine Rolle.
Die Carstens-Stiftung hat sich daher im Jahr 1993 entschlossen, ihre Forschungsprojekte zentral von einem erfahrenen Biometriker betreuen zu lassen. Von Oktober 1993 bis Dezember 1999 förderte die Stiftung unter der Bezeichnung Biometrisches Zentrum Erfahrungsmedizin (BZE) die volle Stelle eines Biometrikers am Institut für medizinische Informationsverarbeitung der Eberhardt-Karls-Universität Tübingen. Ziel des Projekts war es, alle von der Carstens-Stiftung geförderten Projekte, insbesondere deren Planung, Durchführung, Auswertung und Veröffentlichung biometrisch und methodisch zu unterstützen. Hierbei sollte den Besonderheiten der Komplementärmedizin Rechnung getragen werden. Im Januar 2000 wurde diese Förderung in die stiftungseigene Forschung übernommen und firmiert unter dem Namen Projektbereich Biometrie & Methodik.
Die Forschungsschwerpunkte des Projektbereichs Biometrie & Methodik liegen derzeit bei - Das Phänomen der "regression-to-the-mean" in unkontrollierten Kohortenstudien
- Nicht-randomisierte Therapiestudien unter Berücksichtigung des Patientenpräferenz
- Stellgrößen von Placeboeffekten
- Übersicht über alle kontrollierten Therapiestudien zur Homöopathie
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