![]() 08.11.2011
Homöopathie in der Veterinärmedizin
Projekte der Carstens-Stiftung
Ausgangspunkt
Obwohl man weiß, dass Antibiotika-Rückstände in tierischen Produkten beim Menschen Resistenzen verursachen können, häufen sich die Berichte über Antibiotika- und Hormonmissbrauch in der Tiermast. Ein Missstand, den man effektiv ausräumen könnte, wenn Naturheilverfahren und Homöopathie konsequent in der Tierhaltung eingesetzt würden. Dies belegen die Forschungsprojekte der Carstens-Stiftung. Grundsteinlegung in Berlin Erste Studie mit 4680 Schweinen, eingeteilt in 3 Therapiegruppen, 13 Versuchsreihen zur Untersuchung und Behandlung der Tiere. Aufwändige Dokumentation der Krankheitsverläufe. Diese Eckdaten umreißen nicht weniger als den Grundstein für den Homöopathie-Einsatz in der Masttierhaltung. Gelegt hat ihn Dr. med. vet. Achim Schütte von der Carstens-Stiftung vor 25 Jahren in Berlin Schwarzenbek. Untermauerung im Münsterland Dr. Schüttes verblüffende Ergebnisse zogen sehr schnell Aufmerksamkeit auf sich. Landfrauen im Kreis Warendorf beginnen 1996 damit, in ihren Betrieben Homöopathie einzusetzen. In insgesamt 49 Betrieben führen sie mehr als 3400 Behandlungen und 1700 vorbeugende Maßnahmen bei ihren Sauen, Ferkeln, Mastschweinen und Ebern durch. Mit Unterstützung der Carstens-Stiftung dokumentieren sie ihre Arbeit wissenschaftlich, angefangen bei den Symptomen, über Verdachtsdiagnosen, bis hin zu den verabreichten Mitteln und dem Krankheitsverlauf – das alles neben ihrer alltäglichen Arbeit. Ein Schatz aus sechs Jahren wertvoller Praxiserfahrung entsteht. Kooperation mit der LWK NRW Die Ergebnisse animieren dazu, den Haltern wie Tierärzten den Einstieg in die Homöopathie zu erleichtern. In einer Kooperation mit der Landeswirtschaftskammer organisiert die Carstens-Stiftung von 2002 - 2008 Intensivfortbildungen für die Landwirtschaftsberater Nordrhein-Westfalens. Vernetzte Arbeitskreise werden gebildet, ein Leitfaden entsteht, der unmittelbar vor Ort im Stall eingesetzt werden kann. Lehre und Forschung Gleichzeitig wird eine Ringvorlesung im Fachbereich Veterinärmedizin der FU Berlin im Sommersemester 2002 eingerichtet: 4 Dozenten vermitteln in 12 Terminen Grundlagen- und Hintergrundwissen zur schonenden Behandlung tierischer Patienten. Bis heute fördert die Carstens-Stiftung Doktorarbeiten zur Veterinärhomöopathie mit Stipendien. |
Für den Leitfaden hat Dr. med. vet. Achim Schütte den Erfahrungsschatz aus rund 50 Betrieben ausgewertet, die Homöopathie erfolgreich in der Tiermast einsetzten. Mit theoretischem Grundlagen- und Praxisteil.
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Eine Fülle von Fachliteratur beschäftigt sich mit homöopathischen Arzneimittelbildern in der Veterinärmedizin. Doch woher stammen die Symptome? Dieser Frage ist Kerstin Röhrs nachgegangen.
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Sammlung von ausgewählten Arzneimittelbildern, die speziell für die Veterinärmedizin aufbereitet wurden – in studentischen Arbeitskreisen ebenso bewährt, wie bei niedergelassenen Tierärzten.
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