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14.06.2011
Olivenöl gegen DepressionenErnährung
Eigentlich ist es fast schon keine Meldung mehr wert: Die Erkenntnis, dass tierische und gehärtete Fette ungesund, pure pflanzliche Fette aber gesund sind, ist ein Allgemeinplatz, der mittlerweile wöchentlich in jeder Frauenzeitschrift zu lesen ist.
Die Forscher beobachteten über drei bis zehn Jahre hinweg mehr als 12.000 Frauen und Männer, zeichneten ihr Ernährungsverhalten auf und notierten, ob Depressionen oder andere psychische Erkrankungen auftraten. Tatsächlich wiesen die Patienten, die am meisten Olivenöl verwendeten ein um zwanzig Prozent verringertes Risiko auf, eine Depression zu entwickeln. Dagegen hatten die Personen, die besonders viel Butter aßen, ein um dreißig Prozent erhöhtes Depressionsrisiko.Spanische Forscher haben diese Erkenntnis nun aber um ein Detail bereichert: Es geht nicht nur – wie wir ja schon lange wissen – um die Vermeidung von Herz-Kreislauf-Krankheiten, sondern auch um die psychische Gesundheit. Genauer gesagt um Depressionen. Noch klarer werden die Ergebnisse, wenn man nicht den Vergleich zwischen Butter und Olivenöl anstellt, sondern sich stattdessen die verzehrten Fetttypen ansieht. Das Risiko, eine Depression zu entwickeln, wuchs kontinuierlich mit der Menge der verspeisten Trans-Fettsäuren – also der Menge gehärteter Fette wie sie z.B. in Pommes Frites vorkommen. Die Personen, die die meisten Trans-Fettsäuren zu sich nahmen, hatten ein um vierzig Prozent erhöhtes Depressionsrisiko. Für mehrfach ungesättigte Fettsäuren galt dagegen das Gegenteil: Je mehr davon verbraucht wurde, desto stärker sank das Erkrankungsrisiko. Ähnliches galt auch für einfach ungesättigte Fettsäuren. Zurück zur Nachrichtenübersicht
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