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19.07.2011
Homöopathie im Hörsaal
Carstens-Stiftung unterstützt Wahlpflichtfach „Homöopathie“
Die Carstens-Stiftung verfolgt seit über 20 Jahren das Ziel, eine kritische Auseinandersetzung mit der Homöopathie in die medizinische Ausbildung zu integrieren. Aus unserer Sicht sollten MedizinerInnen bereits während ihres Studiums die Möglichkeit erhalten, die Grundlagen der Homöopathie zu erlernen.

Die Carstens-Stiftung weitet damit ihr Angebot im Bereich der Arzt/Ärztinnen-Ausbildung aus.

Erstmalig unterstützt sie zum Sommersemester 2010 die Einrichtung des Wahlpflichtfaches „Homöopathie“ an deutschen medizinischen Fakultäten.

Die Approbationsordnung für Ärzte sieht in ihrer letzten Fassung vom 27. Juni 2002 vor, dass Universitäten u.a. die Homöopathie als Wahlfach sowohl für den ersten als auch für den zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung anbieten können.
Der Antrag auf Unterstützung des Wahlpflichtfachs Homöopathie muss bis zum jeweiligen Stichtag (für das Sommersemester spätestens der 15. Februar, für das Wintersemester spätestens der 15. September des laufenden Jahres) bei der Carstens-Stiftung eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Antragsstellung finden Sie im Merkblatt Lehrveranstaltungen im Rahmen des Wahlfachs Homöopathie (gemäß ÄAppO vom 27. Juni 2002, Anlage 3).

Darüber hinaus benötigen Sie das Formblatt Antrag zur Förderung von Lehrveranstaltungen im Rahmen eines Wahlfachs Homöopathie (gemäß ÄAppO vom 27. Juni 2002, Anlage 3).

Für den inhaltlichen Verwendungsnachweis benutzen Sie bitte den Vordruck Lehrveranstaltungen im Rahmen des Wahlfachs Homöopathie (gemäß ÄAppO, Bundesgesetzblatt vom 27. Juni 2002, Anlage 3).

Medizinische Fakultäten bzw. Institute können bei der Carstens-Stiftung eine Förderung in Höhe von bis zu 750 Euro pro Semester pauschal beantragen, wenn Sie das Wahlfach anbieten wollen.

Auch bei der Suche nach Referenten und Bereitstellung von Curricula kann die Stiftung unterstützend und vernetzend tätig werden.

Bislang richtete sich die Nachwuchsförderung an Studierende und DoktorandInnen. Hier haben wir in Form von Finanzierungs- und Organisationshilfen bei der Einrichtung von Arbeitskreisen an den Universitäten, über die zweimal im Jahr stattfindenden Wilseder Foren, bis hin zur Förderung von Promotionsarbeiten und Vergabe von Stipendien ein umfassendes Programm für Studierende entwickelt.
 
 
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Beate Stock-Schröer
Dr. rer. medic. Beate Stock-Schröer
Referat Nachwuchsförderung
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