![]() 20.01.2012
Die Mistel in der Tumortherapie
Interdisziplinäre Mistelsymposien
Projekt
Regelmäßiges Symposium von Ärzten und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen zum Thema "Die Mistel in der Tumortherapie". Ausgangspunkt In niedriger Dosierung und unter die Haut gespritzt, führt die Mistel zu einer Anregung des Immunsystems. Ihre als Zellgift wirkenden Inhaltsstoffe können darüber hinaus gezielt für die Auseinandersetzung mit den Krebszellen genutzt werden. Die Misteltherapie als Begleittherapie in der Krebsbehandlung stammt ursprünglich aus der anthroposophischen Medizin. Diese Richtung der komplementären Medizin ist von schulmedizinischer Seite nicht unumstritten, da sie ein eigenes Verständnis von Gesundheit und Krankheit, ein eigenes Menschenbild und eigene Therapierichtlinien hat. Auch wenn die Misteltherapie inzwischen eine außerordentlich häufig eingesetzte Begleittherapie darstellt, so herrschen zwischen anthroposophischer Medizin und Schulmedizin noch immer Unterschiede im Verständnis von Wirkprinzipien und Anwendung der Mistel. Die klinische Relevanz der Misteltherapie ist gegeben, wissenschaftlicher Forschungsbedarf und gegenseitiger Austausch sind jedoch vonnöten. Ziele Brückenschlag zwischen den an der Krebsbehandlung und an der onkologischen Forschung beteiligten Disziplinen. Auf regelmäßigen Symposien sollen Wissenschaftler und Ärzte zusammenkommen, um ein Forum für eine fruchtbare Diskussion – auch unterschiedlicher Standpunkte – zu schaffen. Auf diese Weise soll die Wirkweise von Mistelpräparaten besser ergründet und ihre Anwendung weiterentwickelt werden.
Ergebnisse Zu den Veranstaltern zählen die
Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen Themenkomplexe und Fragen, denen eine zentrale Bedeutung für die Misteltherapie und ihre wissenschaftliche Bearbeitung zukommt. Zu diesen gehören:
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Begleitbänder zum Mistelsymposium mit wissenschaftlichen Beiträgen der Referenten. Die Bände dokumentieren den aktuellen Stand der Forschung und die klinische Anwendung der Misteltherapie.
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Erfahrungsberichte von Patienten und Ärzten, die den Blick auf ein erfülltes Leben auch mit einer Krebserkrankung öffnen möchten. Im Mittelpunkt der Ausführungen steht die Bewältigung von Angst und Hoffnungslosigkeit.
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