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07.11.2011
Demenz Expertenkonferenz an der Charité
Demenz als Herausforderung – Eine interdisziplinäre Betrachtung
"Wo stehen wir in der Demenzforschung und was sind die größten Herausforderungen der Zukunft?"

Diese Frage bildet das Zentrum einer (nicht-öffentlichen) Expertentagung, die unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Witt, Inhaberin der Stiftungsprofessur der Carstens-Stiftung, vom 12. bis 14. Januar 2012 in der Charité stattfinden wird.

Konferenz abgeschlossen
Diese Expertenkonferenz wurde durch die Carstens-Stiftung gefördert und ist abgeschlossen. Die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen werden nun in einem Konsensus-Prozess abgestimmt. Sobald sie vorliegen, werden wir auf entsprechende Veröffentlichungen an dieser Stelle hinweisen.

Ausgangspunkt
Der demographische Wandel hat die Demenz in den Mittelpunkt unserer Betrachtung von Krankheiten im Alter gebracht. An der Behandlung und Betreuung von Demenzpatienten sind verschiedene Gesundheitsprofessionen, Interessengruppen und Angehörige beteiligt. Die Erkrankung lässt sich nicht auf einzelne Teilaspekte reduzieren. Eine entsprechende Versorgung der Patienten kann nur durch einen interdisziplinären Ansatz sichergestellt werden.

Zielsetzung
Ziel der Expertenkonferenz ist es daher, die Demenz-Erkrankung in ihrer gesamten Komplexität zu diskutieren und aus verschiedenen Gesichtspunkten und in seiner Interdisziplinarität zu betrachten. In einem eigenständigen Tagungsblock werden die Möglichkeiten der Komplementärmedizin im Mittelpunkt stehen.

Die Grundlage der Diskussion bildet der Patient mit seinem Umfeld (Angehörige und Pflege). Hier kann die Komplementärmedizin eine besondere Rolle spielen, weil Ärzten aus dem Feld der Naturheilkunde und Homöopathie häufig eine intensive Arzt-Patienten-Beziehung zugesprochen wird.

Die Teilnehmer aus verschiedenen Disziplinen (Ärzte, Pflegekräfte, Soziologen, Patientenvertreter u.a.) widmen sich im speziellen den folgenden Teilfragen:
  • Wie lässt sich der aktuelle Forschungsstand zur Wirksamkeit/Effektivität von Demenzbehandlungen zusammenfassen?
     
  • Welche Versorgungslücken bestehen und welche zukünftigen Entwicklungen lassen sich identifizieren?
     
  • Welche Bereiche bieten sich für die komplementäre und integrative Medizin – insbesondere in der nichtmedikamentösen Versorgung?
Im abschließenden Plenum soll geklärt werden, welche Forschungsschwerpunkte vorrangig im Bereich Demenz entwickelt werden sollen und welchen Stellenwert komplementärmedizinische Ansätze dabei haben können.
 
 
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Frederik Betsch
Frederik Betsch
Pressesprecher
Stabsstelle Kommunikation und Medien
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