![]() 26.07.2011
Komplementärmedizin: Forschen und Fördern
Auftrag und Ziel der Carstens-Stiftung
Das Ziel: Integration
Seit Jahrzehnten sind Naturheilverfahren fester Bestandteil der Patientenversorgung. Dabei beruht ihre Anwendung im Wesentlichen auf dem Wissen und der Erfahrung des einzelnen Therapeuten. In einem naturwissenschaftlich geprägten Medizinsystem reicht dies allein jedoch nicht aus, um bestehen zu können. Die Gründer der Carstens-Stiftung waren deshalb überzeugt, dass Naturheilverfahren erforscht und wissenschaftlich untermauert werden müssen. Daher der Stiftungsauftrag: Naturheilkunde und Homöopathie in Wissenschaft und Forschung integrieren. Wir verfolgen dieses Ziel, indem wir Forschung fördern und eigene Projekte verwirklichen. Die geeignete Methode Wirksamkeit und Nutzen vieler naturheilkundlicher Verfahren sind nach wie vor umstritten. An die Forschung werden daher hohe Ansprüche gestellt. Insofern müssen die von der Stiftung geförderten Projekte den internationalen Standards der Wissenschaft entsprechen. Damit nicht genug: Denn besondere Therapierichtungen erfordern zwar keine besondere Methodik, aber besondere Methoden. Dies ist das Ergebnis zahlreicher Studien und Modellprojekte der Carstens-Stiftung. Vielfalt als Programm Wir konzentrieren uns darauf, Ideen zu entwickeln und Modelle zu realisieren, die zu den Besonderheiten der Naturheilkunde und Homöopathie passen. Dabei arbeiten wir mit den wenigen Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet eng zusammen. Unsere Arbeitsbereiche liegen in der klinischen Forschung und der Grundlagenforschung. Im Verlag der Carstens-Stiftung werden die Forschungsergebnisse der Wissenschaft zugänglich gemacht. Auch negative Ergebnisse werden konsequent publiziert. Eine neue Ärztegeneration Neben Wissenschaft und Forschung ist die Nachwuchsförderung ein weiteres Anliegen der Stiftung. Dies entspricht der Vision von Karl und Veronica Carstens: „Der Arzt der Zukunft soll zwei Sprachen sprechen - die der Schulmedizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Er soll im Einzelfall entscheiden können, welche Methode die besten Heilungschancen für den Patienten bietet.“ So unterstützt die Carstens-Stiftung studentische Arbeitskreise für Homöopathie an fast allen deutschen Universitäten. Auf Wunsch werden die Teilnehmer bis zur Facharztausbildung gefördert und begleitet. Dazu bieten wir Fortbildungen, ein Promotionsprogramm sowie Stipendien. Damit Naturheilkunde und Homöopathie auf wissenschaftlicher Basis gelehrt werden können, stellt die Stiftung den medizinischen Fakultäten ein Curriculum und Lehrmaterialien zur Verfügung. Unsere Mitarbeiter sind selbst in der Lehre tätig. Fördergemeinschaft Natur und Medizin e.V. Die Carstens-Stiftung ist keine Kapitalstiftung. Die gesamten Fördermittel stammen aus den Spenden und Beiträgen der Mitglieder von Natur und Medizin, der gemeinnützigen Fördergemeinschaft der Carstens-Stiftung. Damit sind wir unabhängig von Politik und Wirtschaft und gleichzeitig verpflichtet, effizient und sorgfältig zu arbeiten. |
Natur und Medizin e.V. informiert Verbraucher und Patienten über Komplementärmedizin und ermöglicht die Arbeit der Stiftung.
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Dr. Henning Albrecht, Geschäftsführer der Carstens-Stiftung, über die Notwendigkeit von Wissenschaft und Forschung in der Komplementärmedizin.
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Die Carstens-Stiftung wurde 1982 von Bundespräsident Prof. Dr. jur. Karl Carstens (1914-1992) und seiner Frau Dr. med. Veronica Carstens (1923-2012) gegründet.
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